Gespräch: Insekten im Landesmuseum Darmstadt

Hessisches Landesmuseum Darmstadt: Insekten-Gespräch mit Dr. Mark Benecke im HR1 (Hessischer Rundfunk Radio)

Insekten im Landesmuseum Darmstadt

HR: Schönen guten Morgen, um 19 Minuten vor Acht mit Susi Quattro hier in HR1. Eine Ausstellung in Darmstadt poliert jetzt mal so richtig kräftig ein Image auf und zwar das von Insekten.

Viele finden die ja eher lästig, aber die sind so wichtig. 

"Facettenreiche Insekten" im Landesmuseum in Darmstadt. Und der Biologe Dr. Mark Benecke, der geht sogar noch ein Stück weiter, der sagt, Insekten sind Menschen wie du und ich.

Schönen guten Morgen.

Mark Benecke: Einen wunderschönen guten Morgen.  

Jetzt aber mal, also Herr Benecke, Insekten als Menschen, wie meinen Sie das? 

Ja, ich finde, man kann die Tiere einfach als gleichwertige Lebewesen ansehen. Ich habe zum Beispiel Fauchschaben hier bei mir schon seit über zwanzig Jahren.

Und je länger ich die kennenlerne, umso mehr merke ich halt, dass sie natürlich andere Sinne haben als wir, aber trotzdem eigentlich das tun, was wir als Menschen auch so tun. Also miteinander rumhängen, spielen, essen. 

Also wer oben sitzt, ist der coolste. Das wird da nachts immer ausgehandelt. 

Und dann schmeißen die sich runter von der obersten Stelle da in den Glaskasten. Also ich habe da eher die Einstellung, das sind gleichwertige Wesen um uns herum.

Gut, jetzt Honigbiene, süß, nett, Marienkäfer, auch noch niedlich, aber bei der Schabe hört es dann doch bei vielen auf. Haben Insekten einfach nur ein Imageproblem? 

Also ich glaube eher, Menschen haben grundsätzlich ein Problem. In den letzten 25 Jahren sind ja locker drei Viertel der Tiere verschwunden.

Und Wespen werde ich neulich auch immer gefragt, wozu gibt es eigentlich Wespen? 

Und dann sage ich, naja, also die bestäuben alles, die bringen den Kreislauf der Natur in Gang, indem sie die Stoffe verteilen und verfügbar machen. Also ich glaube, die Menschen haben, die viele Menschen, nicht alle, jeden Kontakt zur Umwelt und zum Kreislauf des Lebens verloren. 

Was wären die Folgen, wenn die Bestände jetzt noch weiter zurückgehen würden?  

Wenn die Insektenbestände noch weiter zurückgehen, dann wird es erst damit anfangen, dass Menschen das technisch versuchen, wie auch schon in manchen anderen Ländern.

Dann werden dann Kinder in den Ferien rausgeschickt oder bezahlte Menschen, die dann mit Pinselchen die Bestäubung da durchführen,zum Beispiel auf irgendwelchen Obstfeldern und so. Aber mittelfristig gibt es dann einfach die entsprechenden Lebensmittel nicht mehr. Also das ist das, was viele Leute ja am ehesten zur Einsicht bringt.

Und dann gibt es ja einfach nicht mehr Ende. Also das ist weder technisch noch durch sehr viel Geld oder sehr viel Arbeitskraft, ist das zu leisten, was die Lebewesen um uns herum gratis machen. 

Also wir fangen an, die Insekten wertzuschätzen. Was können wir denn im Kleinen tun? Wie können wir dem entgegenwirken, auf dem Balkon zum Beispiel oder im Garten? 

Ja, ich würde einfach mal üben. Also auf dem Balkon kann man zum Beispiel diese Bienenhotels aufstellen. Dann kommen erst die Wildbienen, dann kommen Wespen*, dann kommen Spinnen, die wiederum die Wespen fressen und so.

*Erz-Wespen

Also da kann man mal einen ganz kleinen Einblick kriegen, in diese Kreisläufe der Natur. 

Im Garten würde ich einfach alles stehen lassen. Also nix kaufen, nix pflanzen, nix säen, nix jäten, nix umflügen, sondern einfach ein bisschen wachsen lassen.

Dann stellt sich das hoffentlich von selber ein, wenn jetzt nicht alles wegbrutzelt oder wegschwemmt.

Und im Großen würde ich natürlich dann dafür einsetzen, dass die letzten Gebiete, die es noch gibt, in denen natürliche Kreisläufe noch stattfinden, zum Beispiel Wälder oder Moore, dass die in irgendeiner Weise erhalten bleiben. 

Und vielleicht trägt da ja auch die Insektenausstellung dazu bei, die im Landesmuseum Darmstadt heute startet.

Wir haben über die Welt der Insekten gesprochen, mit Dr. Mark Benecke, nicht nur Experte, sondern richtiger Insekten-Fan. Vielen Dank. 

Sehr, sehr gerne.

Hessischer Sachverständigentag (IHK Darmstadt)

Liebe derzeitige oder künftige Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige: Kommt gerne zum Hessischen Sachverständigentag 2026

Der Titel meines Lichtbild-Vortrages ist außergewöhnlich und lautet "Öffentlich bestellt und vereidigt in der Finsternis: Blut, Insekten auf Leichen, biologische Spuren" — das ist mal wirklich neu.

Ich werde euch gerne auch in einer Frage-Runde, die Besonderheiten meines Berufes — 1992 habe ich das erste Mal als Student in einem Institut für Rechtsmedizin gearbeitet und dort 1997 auch meine Doktor-Arbeit gemacht, seit 9/11 (11. Sept. 2001) bin ich öffentlich bestellt und vereidigt — vorstellen.

Es gibt auch noch einen Imbiss, der erfahrungsgemäß in Hessen immer sehr üppig ausfällt, und bei dem es freundlicherweise auch reichlich pflanzliche Speisen gibt (hoffe ich zumindest; letztes Mal bei der IHK Köln gab es absolut nichts pflanzliches).

Dann können wir weiter miteinander reden. Mit dabei: Die sehr coole Rechtsanwältin Katharina Bleutge vom Institut für Sachverständigenwesen (IfS), die alles über die rechtlichen Bedingungen unseres Berufes weiß. 

20th BMXnet Body Modification Conference Berlin 2026

Whow, twenty years of body modification, scarification, piercing, tattoos, suspension and exchange of knowledge amongst and together with our friends from all over the world. Congratulations!

Starring Fee, Made In Heaven Osnabrück, CoCo Katsura, Shawn Porter, Stefan of BMX, Paul King, Brian Skellie (who did an anodized purple navel piercing on me 💕), the Trust Mannheim team, Dennis Soo, Magneto, the most tattooed man on earth, Rolf Buchholz, the most pierced man on earth, phantastic suspensees (is that a word? — persons in full body suspension), Manfred Kohrs and his team from the Institute für Deutsche Tätowiergeschichte (Institute for the German History of Tattoo Art), Steve Haworth, Lisa Chudalla, Ole Wittman, Martin from Ganesha, many friendly persons from the APP (Association of Professional Piercers), Allan Faulkner, J'son D'souza and super many more. 

It was mind-blowing once again, thank y'all and thank you to the team of BMXnet who delivers an incredibly content-rich conference each year 🤝

Photographs by Mark Benecke, pls. always send an e-mail to me before using them and let's talk about credits

Thiere und Comics

Dr. Mark Benecke spricht zur Ausstellung 'Ich, das Tier. Vom bösen Wolf bis Donald Duck – Tiere im Comic' (24. April 2026 bis 1. November 2026) im schauraum: comic + cartoon im Dortmunder U unter anderem über Meg(g), Mog(g) & Owl, Donaldist:innen, Barks & Beneckes Thierleben, Hello Kitty sowie die Notwendigkeit, hinaus zu gehen und über das Leben der (Riesen-)Ameisen zu lernen 🐜

Text des Dortmunder U:

Kleiner Freitag: Dr. Mark Benecke – Maden, Mäuse und Mutanten: Tiere im Comic unter der Lupe

Was haben menschliche Spinnen, sprechende Enten und blutdürstige Mutanten gemeinsam? Sie alle tragen Züge echter Tiere, manchmal wissenschaftlich überraschend präzise, manchmal herrlich absurd verfremdet.

Dr. Mark Benecke, bekannt aus unzähligen Fernseh- und Radioformaten und einer der gefragtesten Forensiker Europas, nimmt das Verhältnis von Mensch und Tier in der Welt des Comics unter die Lupe, mit dem unverwechselbaren Blick eines Wissenschaftlers und dem Enthusiasmus eines leidenschaftlichen Comiclesers.

Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Ich, das Tier. Vom bösen Wolf bis Donald Duck – Tiere im Comic“ im schauraum: comic + cartoon statt.

"Ich möchte nicht untot sein"

Quelle: NORDSEE-ZEITUNG, CUXLAND, Seite 17, Mittwoch, 29. Juli 2026

Interview: Kriminalbiologe Mark Benecke schreibt ein Kinderbuch

Von Jan Iven

Herr Benecke, wie sind Sie darauf gekommen, ein Kinderbuch über den Tod zu schreiben?

Das haben die Zeichnerin Lisa Fuss — Leiterin des Malsaals der Stuttgarter Staatstheater — und ich zusammen ausgeheckt. Wir kannten beide alte Kinderbücher zu Tod und Fäulnis und haben uns gefragt, warum es so etwas nicht mehr gibt. Ein Gemälde, das Lisa von mir gemalt hat, hängt übrigens im Kölner Stadtmuseum.

Braucht es für so ein Buch eine Zusammenarbeit mit Pädagogen?

Hatten wir am Anfang gedacht und ein bisschen rumgefragt. Es stellte sich heraus: Nein. Wir sind so klar und einfach und direkt, dass das sozusagen jenseits aller Pädagogik ist.

Wie findet man den richtigen kindgerechten Ton?

Ehrliche, einfache Worte. Kurze Sätze. Gute Zeichnungen, die die Zeit überdauern und nicht modisch sind.

Wie reagieren Kinder auf Ihr Buch?

Kinder finden das meiner Erfahrung nach ganz normal. Wenn ich im Kindergarten darüber ganz ruhig rede, haben nur die Erwachsenen Schweißperlen auf der Stirn. Die Kids fragen ganz vernünftig und finden es auch nicht weltbewegend. Wenn ich mit Kids das Buch bespreche, dann lerne gefühlt eher ich viel Neues. Ich wusste beispielsweise nicht, dass kleine Kinder nicht wissen, wie lange ihr Wellensittich, ihr Opa und so weiter tot sind, weil sie Zeitraume gar nicht erfassen.

Oder dass alle Kinder den Kreislauf des Lebens mit seiner vollständigen Wiederverwertung von allem sofort begreifen, völlig anders als Erwachsene. Diese glauben oft erstens, dass Plastik sich magisch zersetzt, und zweitens, dass Fäulnis gruselig ist anstatt eines uralten, das Leben überhaupt ermöglichenden Vorgangs.

Und welche Rückmeldungen kommen von den Eltern?

Ohne Quatsch: Bisher nur freundliche. Wenn Eltern das „Mausbuch" für ihre Kids kaufen, sind diese Eltern entspannt und cool. Das übertragt sich auf den Nachwuchs.

Beschützen Erwachsene Kinder eigentlich zu sehr vor dem Thema Tod?

Das will ich nicht beurteilen. Jedenfalls sollten Eltern bitte nicht sagen, dass ein Angehöriger oder eine Angehörige „eingeschlafen" ist. Sonst wollen die Kids vermutlich ziemlich bald nicht mehr schlafen gehen. Menschen sterben, sie entschlafen nicht.

Waren Sie selbst als Kind mit dem Tod konfrontiert?

Laut meiner jetzt allerdings selbst schon verstorbenen Oma und Tante habe ich lebende, aber auch tote Tiere eingesammelt und herumgetragen.

Haben Sie eigentlich Angst vor dem Tod?

Ich mag das Leben, aber ich habe nix dagegen, dass wir alle nur eine Runde auf dieser Erde haben. Untot mochte ich jedenfalls nicht sein. Nach dem Tod geht es im Bestfall mit Fliegen, Käfern, Motten, Ameisen, Wespen, Bakterien und vielem mehr weiter, die einen Körper wieder auf null setzen, sodass neues Leben entsteht.

Welche Beziehung haben Sie zum Norden und dem Meer? Bei uns halt sich hartnäckig das Gerücht, dass Sie auch mal an der Nordsee Urlaub machen.

Ich halte öfters und sehr gerne Vortrage im Norden, so ist es. Urlaub mache ich nie, aber wenn ich schon mal da bin, schaue ich mir natürlich am Tag des Vortrags die nähere Umgebung an. Für mich ist „die Küste" eine ganz eigene Welt, und ich finde, dass meine Frau recht hat, wenn sie Deutschland grob in Nord, Mittel und Süd statt in Ost und West aufteilt. Die eher stillere, freundliche, abwartende Art vieler Menschen im Norden ist beruhigend.

Sie haben vor mehr als 20 Jahren am Fall Levke im Landkreis Cuxhaven mitgearbeitet. Wie haben sich die Methoden in der Zeit entwickelt?

Wir haben in den letzten Monaten viele unserer — Stand heute — 2.257 Fälle mit Akte digitalisiert. Und ich fand damals wie bei der Durchsicht heute, dass alle Fälle die gleiche Aufmerksamkeit und den gleichen Ernst verdienen und erhalten, egal, ob sie bekannter oder weniger bekannt, vergessen oder in einem Podcast besprochen sind und werden. Die Techniken haben sich stark verfeinert. Beispielsweise lassen sich heute viel öfter „genetische Fingerabdrücke" aus sehr kleinen Mengen Erbgut einsetzen. Auch die Richterinnen und Richter haben mehr Verständnis von und für unsere Verfahren und können sie besser einschatzen.

Das Problem ist nicht die Technik, sondern der Zugang. Privatpersonen finden außer unserem Labor kaum jemanden oder niemanden, der sie unabhängig von staatlichen Einrichtungen unterstützt. Ich bin seit nun fünfundzwanzig Jahren der einzige öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für mein Fach. Ich wurde übrigens am Tag von 9/11 vereidigt, kein Scherz.

Lieber wäre es mir, ich hätte zwanzig oder gerne auch einhundert Nachfolgerinnen und Nachfolger. Denn es gibt massenhaft Spuren, die man ruhig mal anschauen kann.

An welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit?

Ich habe gerade die Messungen zur Maske von Martin Luther in Halle veröffentlicht. Es war umstritten, ob es eine echte Totenmaske ist, aber das Wachs ist physikalisch gemessen „so alt wie Luther".

Soeben sind auch die Messungen zu den neuen Lampenschirmen eingetroffen, die wir im vergangenen Jahr nach meinem Vortrag in den Vereinigten Staaten von mehreren Privatpersonen erhalten haben. Diese sind leider größtenteils aus Menschenhaut gefertigt.

Dr. Mark Benecke – Sachverständiger für kriminaltechnische Sicherung, Untersuchung und Auswertung von biologischen Spuren

Quelle: IHKplus, Februar 2026, Seite 36

Dr. Mark Benecke ist Kriminalbiologe und spezialisiert auf forensische Entomologie (Insektenkunde), Blutspuren, Erbgut und „Complex Cases" zur Aufklärung von Todesfällen. Heißt: Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger analysiert er biologische Spuren von Tatorten, um Todeszeitpunkte und -umstände zu bestimmen.

Dazu gehört zum Beispiel, dass er anhand von Maden, Fliegen und anderen Insekten, die auf Leichen zu finden sind, Rückschlüsse ziehen kann. Sein Beruf ist im Grunde die Vorlage für einen TV-Krimi. Benecke ist auch als „Doktor Made" bekannt und tritt als Kolumnist, Autor, Schauspieler und Politiker für „Die PARTEI" auf den Plan.

Für Benecke ist die Arbeit als Sachverständiger sein „Leitstern", wie er erklärt. „Ich finde es für die Bürgerinnen und Bürger unbezahlbar, dass wir als öffentliche bestellte und vereidigte Sachverständige für alle arbeiten. Das ist mir unglaublich wichtig", so Benecke über seine Motivation. Es sei gut, dass es im Sachverständigenwesen für alles Mögliche Spezialistinnen und Spezialisten gebe, „von Diamanten- bis zu Rost-an-Rohren-Messungen". Besonders schätzt er aber die klaren Regeln für die Gutachten und wünscht sich, dass diese auch in anderen Bereichen stärker gelten sollten: „Richtig, nachvollziehbar, verständlich und mit persönlicher Haftung. Nur dann können Menschen sinnvoll miteinander reden."

Genau deshalb sei es gut, dass die IHK regelmäßig die Eignung der Sachverständigen prüfe und vor der Vereidigung auch gute Kurse anbiete, etwa zu grundlegenden Gutachten-Fehlern. Sein Fazit: „Unsere Tätigkeit ist erfüllend, nerdig, hilfreich und sinnvoll. Jeden Tag was anderes, aber immer kniffelige Spuren, die ich mit der Wirklichkeit abgleiche."

Yayoi Kusame Exhibit 👩🏻‍🎨 Cologne Germany Museum Ludwig

Wesentlich interessanter als gedacht: Die sehr umfangreiche Werkschau von Yayoi Kusama im Museum Ludwig in Köln 🎃

Dort wurden von den Anfängen ihrer Arbeit bis sozusagen heute in einer Platz greifenden Form die Punkte, Linien, Netze und Formen der Künstlerin dargestellt. Wer diese Ausstellung gesehen hat, kennt sich im Werk von ihr erst einmal staunend aus. 

Die Kunst ist einerseits eingängig, spannt andererseits aber auch einen Bogen über die Zeiten, weil sich ihre künstlerischen Ausdrucksweisen nicht einfach verbessert, sondern auch der jeweiligen Zeit angemessen verändert haben. 

Im Museum und auch in diesem Video sind ihre Werke von ihren frühen Darstellungen zuerst bis heute (zuletzt) angeordnet. 

Ein großes Lob auch an die Veranstalter und Veranstalterinnen sowie das Personal des Museum Ludwig, die/das (anders als es sonst manchmal der Fall ist), eine angenehme und entspannte Stimmung erzeugt hat/haben. 

Das war richtig schön 👩🏻‍🎨

Amphi Festival Köln (Cologne) 2026

Photographs by festival announcer Mark Benecke

Featured bands are Eisbrecher, Lebanon Hanover, Schattenmann, Motel Transylvania, Welle: Erdball, Sotiria, Extize, Joachim Witt, Covenant (amongst many others who played) as well as co-announcers Oliver Klein, Celene Nox and Jens Domgörgen 🎙️

Ihr wart ein großartiges Publikum bei diesem 20jährigen Jubiläum 🦇, es wirklich sehr angenehm und friedlich mit euch allen 🤜🏽

→ Moderation Amphi Goth Festival Cologne, Germany 2026

Foto: Dani Vorndran

Gunther von Hagens (1945—2026)

Gunther war der interessanteste Menschen, den ich je kennen lernen durfte. Er sprühte vor Ideen, liebte Pflanzen (!), hatte eine der größten Bibliotheken, die ich je gesehen habe und hat so viele tolle Dinge gegen jede Wahrscheinlichkeit mit Freude durchgezogen, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann.

Mal abgesehen von seinen Abenteuern in China, seiner atemberaubenden Riesen-Ausstellung in einer kleinen Stadt in Freistaat Thüringen, in der er in jungen Jahren lebte und natürlich der Erfindung der heute weltweit verbreiteten Darstellung und Haltbar-Machung von Gewebe, hat er auch sein großartiges Team immer wieder mit Ideen versorgt und wohl auch den ein oder anderen Seufzer erzeugt. 

Ich möchte jetzt nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber Gunther war der Mensch, der für mich am nächsten an ein Vorbild heran reicht. Ich habe schon bei der riesengroßen KÖRPERWELTEN-Ausstellung in Köln – unsere Stadt vor fünfundzwanzig Jahren sehr gerne dort gearbeitet und live erlebt, dass angeblich "normale Menschen" sehr neugierig sind und alles problemlos verstehen, wenn es nur anschaulich erklärt ist. 

Das letzte, was Gunther und ich gemeinsam unternommen haben, war die Wiederherstellung eines uralten Anatomie-Buches in der Marien-Bibliothek in Halle.

Gunther wollte immer plastiniert in den Körperwelten erscheinen. Ich bin gespannt, ob es dazu kommt. 

Jetzt bin ich aber wirklich erst mal traurig und in Gedanken bei Angelina, Rurik und Gunthers Teams in Heidelberg und im PLASTINARIUM in Guben, wo ich schon in diesem Jahr wieder anzutreffen sein werde. 

Geknickt der euer: Marky Mark 

→ Gemeinsame Fotos


Mitgefühl ist bei tierischen „Lebensmitteln“ messbar eine Lüge.

Aus: Iris Asiya Pasternack: Das Vegane Zeitalter. Wenn Mitgefühl erwachsen wird. Eine ethische Ansage (2026), ISBN: 9798274869553

Gastbeitrag von Dr. Mark Benecke, Kriminalbiologe & Tierrechtsaktivist — Deutschland

Mitgefühl ist bei tierischen „Lebensmitteln“ messbar eine Lüge.

Kein heute lebender, mitfühlender Mensch aus Zentral-Europa, der eine Schlachtung oder das Zusammentreiben von Tieren direkt vor der Schlachtung erlebt hat, fasst je wieder ein Tier-Produkt an.

Dasselbe gilt für die maschinelle „Verarbeitung“ von Hühnern und Puten, von Milch und allem anderen.

Das Abstechen, Verbrühen, mit Strom betäuben oder eben auch nicht, an Geräte anschließen und im Kot siechen lassen — niemand, der Tier-Produkte verwendet, fühlt hier mit.

Es ist den betreffenden Menschen einfach scheißegal.

Nicht mehr, nicht weniger. Mir sind diejenigen fast lieber, die offen zugeben, dass sie null Mitgefühl haben und gegen Zucht, Folter und Vernichtung nichts einwenden, solange ihnen ihr Leichengewebe mundet.

Wenigstens sind solche Menschen ehrlich und lügen sich und anderen nicht stundenlang vor, dass sie tierlieb seien.

Vor Gericht würde jede und jeder die Augen rollen, wenn ein Angeklagter einen dermaßen frech gelogenen Unsinn über angebliches Mitgefühl berichten würde.

Mark Benecke 

Tierrettungs-Hof Butenland

Der sagenhafte Tier-Rettungs-/Lebens-Hof Butenland in Butjadingen in Niedersachsen, gleich am Deich ⚓️

Hier können sich Schweine, Kühe, Pferde und Feder-Tiere auf ihre Menschen verlassen 💕

→ Hagel Hof: Tier-Rettung

→ Lebenshof für gerettete Tiere

→ Land der Tiere

→ Wozu die Menschheit retten

Palliativ-Serienmörder Johannes M aus Berlin

Quelle: RTL Nachtjournal

Guter, ausführlicher Beitrag zum Berliner Serien-Mord-Arzt Johannes M.  

Er hat mehrere der Taten zugegeben. 

Journalistin Samira Faizi hat sich sehr viel Arbeit gemacht, das ganze ohne Aufregung vernünftig in etwas mehr als zehn Minuten darzustellen. 

Zum Beitrag geht es unten.

Herzlich euer: Mark 

Einweihung: Denkmal Bahnhof Köln-Deutz: Deportation Sinti, Roma, Jenische

11. Juli 2026

Kriminal-Biologe Dr. Mark Benecke spricht als Eröffnungs-Redner bei der eindrucksvollen Eröffnungs-Veranstaltung zur Einweihung der Gedenk-Plaketten im Bahnhof Köln-Deutz, von wo aus viele der insgesamt einer halben Million (!) Sinti, Roma und Jenischen zur "Vernichtung" abtransportiert wurden. 

Niemand kann behaupten, nichts davon gewusst zu haben.

Da ich oft danach gefragt wurde: Das hervorragende Buch, das ich im kriminalpolizeilichen Zusammenhang erwähne, ist dieses:

Harald Buhlan, Werner Jung et al. (2000) Wessen Freund und wessen Helfer: Polizei im Nationalsozialismus. Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln. Emons, Köln, 680 Seiten mit Abbildungen

→ Podcast mit Mark zum Thema

Podcast "Deutz-Tief: Gleis ins Vergessen: Verfolgung und Deportation von Sinti, Roma und Jenischen"

Time is up: Umwelt-Vorträge ohne Fremdworte


Prof. Dr. Johan Rockström und Dr. Mark Benecke beim Umwelt-Vortrag zur Albertus-Magnus-Professur für Prof. Rockström vom PIK (Potsdam Institute for Climate Impact Research / Planetare Grenzen) im Juli 2026 im Hörsaal der Universität zu Köln bei seiner Vorlesung.

Luisa Neubauer & Mark Benecke


Nicht glauben, messen.

Quelle: musikmag.de, 26. Juni 2026

DR. MARK BENECKE GEGEN DAS POSTMORTALE HERUMKLUGSCHEISSERN – 26.06.26 IM THEATER AM AEGI. 

Von Isabelle Hannemann

Von Prokops „Atlas der gerichtlichen Medizin“ bis zu verschwundenen Kälberstricken und dem schönen Tod im D-Körbchen: Mark Benecke zeigte in Hannover, warum Kriminalfälle nicht an fehlender Dramatik scheitern, sondern an Wahrnehmung, Annahmen und dem Mangel an unabhängigen Beweisen.

Bei Benecke glitzert nichts, nur weil das Publikum es gern so hätte. Nicht einmal Glassplitter, auf die Blut tropft. Im Theater am Aegi führt der Kriminalbiologe am 26. Juni 2026 durch Kriminalfälle am Rande des Möglichen. Genauigkeit statt Grusel. Messen, nicht Mutmaßen. Kurzum, weder Menschen noch der eigenen Wahrnehmung ist zu trauen und genau darum geht es an diesem Abend.

Dr. Benecke kennt man. Als Moderator des Amphi-Festivals oder des WGT, als Musiker, Donaldist, Bahnfahrer oder Autor. Seine öffentliche Rolle changiert zwischen Wissenschaft, Tatortanalyse, Popkultur und Aufklärung. Im Theater am Aegi ist er heute in seiner Rolle als Kriminalbiologe. Es geht um Rechtsmedizin, die Bedeutung der Fotografie für die Rechtsmedizin, freie Beweiswürdigung, die Freiheit der Judikative und ganz nebenbei um antifaschistische Bildungsarbeit. Wer einen Abend voller Schauer erwartet, bekommt etwas Besseres: eine Schule des genauen Hinsehens.

Benecke führt das Publikum durch einen Exkurs zu Otto Prokop und der Bedeutung der Fotografie in die Anfänge der Rechtsmedizin ein. Als Beispiel dient der Fall der Frau Gierth, die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung starb, obwohl das Verhalten des Verdächtigen, einzelne Spuren und die gerichtliche Prosa aus heutiger Sicht schnell als Hinweise auf die Vertuschung eines Sexualdelikts gelesen werden könnten. Deutung, Scham oder Ekel sind hier fehl am Platz; stattdessen besticht er durch Präzision, Einfühlungsvermögen und Humor. Anders als so manches True-Crime-Format arbeitet diese Form der Wissenschaftskommunikation nicht mit Schocklust, sondern mit Verantwortung: Es geht um reale Gewaltdelikte, reale Tote und reale Ermittlungen. Und – für die Jüngeren – werden mal eben der Ost-West-Konflikt sowie die Prüderie des Westens im Kalten Krieg aufgedröselt.

Freud, Kinsey, Masters und Johnson applaudieren spontan, bevor es in die Pause geht. Pause – oder eher ein Meet and Greet auf Augenhöhe. Mark Benecke signiert Bücher, nimmt sich Zeit für Fans, Fragen und Selfies.

Beneckes Welt ist nicht die von Gut und Böse. 

Sie ist die Welt der messbaren Wahrheit. Während die Täterforschung nach dem Warum fragt, konzentriert sich die Benecke auf die naturwissenschaftliche Spurenauswertung: Blut, Gewebe, Insekten, biologische Rückstände, Verwesungsprozesse, DNA-nahe Fragestellungen. Und wenn es sein muss, geht man eben ins Bordell, legt sich eine Kundenkarte vom Dessousfachgeschäft zu oder führt Erstickungsexperimente mit Frauen verschiedener Körbchengrößen durch, statt dem Mythos von der friedfertigen Frau zu erliegen und sich der Idee hinzugeben, Brustgewebe tauge nicht als Mordwerkzeug.

Es gibt bei Dr. Mark Benecke kein Gut und Böse, keine erlösende Gerechtigkeit, keinen dramatischen Glanz der Gewalt. Es gibt nur Spuren, Messbarkeit und die unbequeme Frage, ob die eigene Wahrnehmung überhaupt etwas taugt.

Und wenn diese Wahrheit Entscheider*innen nicht interessiert, kann man das nicht ändern. Die gute Nachricht, so Mark Benecke: „Das ist eine entspannte Art zu leben.“

Am Ende gibt’s doch noch etwas Glitzer – und tosenden Applaus.

— Danke an die schon immer großartige Isabelle für die Erlaubnis zur Verwendung — 

Cologne Pride (CSD) 2026, Köln

Was für ein wundervolles Straßenfest nebst Demo 🏳️‍⚧️ 🤟🏽 🏳️‍🌈 So geht das! Die PARTEI hat mal wieder das Lecktuch aus der Schublade gezogen. Während der Demo stießen zu uns als einziger Gruppe immer mehr und mehr Menschen, bis wir locker viermal so viele großartigste Teilnehmer:innen bei uns hatten.

Fotos: Mark Benecke 📸 Verwendung nur nach schriftlicher Absprache


Behind the Scenes / Hinter den Kulissen: Jara Reker Cologne Pride 2026

1.5 Millionen Menschen ein kleiner Realtalk.

Warum verunsichert es eigentlich so sehr, wenn Menschen anders leben, als es in deine starren Rollenbilder passt?

Warum wird Kleidung, Liebe und eine diverse Lebensrealität von manchen als Bedrohung wahrgenommen – während alltägliche Übergriffe am Wochenende als „normal“ durchgehen? Ist DAS nicht verrückt?

Deggah, es ist einfach so schön, mal einen Tag lang rauszugehen und nicht dumm angeschaut, bewertet oder kommentiert zu werden. Einfach draußen zu sein und zu sehen, dass selbst die Seitenstraße bei einem Großevent kein Spießrutenlauf wird, sondern ein Ort, an dem Menschen lachen und offen aufeinander zugehen können.

Wo Menschen, sich den Raum nehmen, der ihnen zusteht, ohne den anderer zu beschneiden.

Klick dich durch und lass mal sacken.

Was löst die Serie bei dir aus? Und warum fällt es manchen so schwer, friedliche Vielfalt einfach auszuhalten?

– Street photographs by Jara Reker. Use only with written permission –


Cologne Pride 2026: Fotos von Felix Linde

60. Annual Meeting (Jahrestagung) of INTERTEL (Höchst-Begabte / Highly Gifted)

Sechzigste Jahrestagung der weltweiten Höchstbegabten-Vereinigung INTERTEL in Berlin am Alex (in der bisher heißesten Woche des Jahres) ✨

Was für eine tolle Umgebung, lauter Neuro"divergente", Autist:innen, AD(H)Sler:innen, ein Zauberer, eine junge Musikerin aus Rumänien, eine Herstellerin für Tür-Beschläge, ein Barkerper, eine Neuro-Psychologin, ITler:innen sowie der Präsident, der lange LKW-Fahrer war — es war wirklich traumhaft 🍀

Ein megafettes Dankeschön auch an Organisator Marc, der ein großartiges, weit überwiegend pflanzliches Buffet gesichert hat 🥕

Es war zudem angenehm, meinen Vortrag in zwei- bis dreifacher Geschwindigkeit halten zu können 😅

Ines hat tätowiert, die Stimmung war großartig und am Ende gab es tatsächlich noch Karaoke 🎤

Da es schon bei den vorigen Postings Nachfragen dazu gab: Bei MENSA sind alle Hochbegabten versammelt, bei INTERTEL die 1% der Menschen mit höherer Begabung und dann gibt es noch eine Organisation für die Allerhöchst-Begabten.  

Sehr herzlich eure: 

Markito & Ines mit großem Dank 

Mark Benecke in Vorarlberg: "Wenn du rausgehst, passiert immer was"

Quelle: VOL.AT, 20. Juni 2026, https://www.vol.at/mark-benecke-in-vorarlberg-wenn-du-rausgehst-passiert-immer-was/10266386

Die meisten kennen Mark Benecke als Kriminalbiologen, der mithilfe von Insekten Verbrechen aufklärt. Diese Woche führt ihn seine Arbeit nicht an einen Tatort, sondern ins Dornbirner Insektencamp.

Von Mirjam Mayer 

Zwischen Käfernetzen und Büschen streift der deutsche Biologe (55) durch den Wald und entlang der Ache. Für Benecke ist es weit mehr als ein Ausflug in die Natur.

"Die Umwelt ändert sich, und wir möchten ja gerne sehen, was in verschiedenen Teilen der Welt lebt, sagt er. Als Kriminalbiologe brauche man immer neue Messungen. "Es funktioniert überhaupt nicht, in alte Bücher zu gucken, alte Listen. Das hat überhaupt keinen Sinn in der Biologie."

Heuer findet das Insektencamp der Österreichischen Entomologischen Gesellschaft (ÖEG) in Dornbirn und Umgebung statt. Gemeinsam kartieren die Teilnehmer die Artenvielfalt - von Mooren über Flussufer bis hin zu Wäldern und Wiesen. Gerade die Vielfalt der Spezialisten macht das Camp interessant.

Während manche Teilnehmer Nachtfalter erforschen, beschäftigen sich andere mit Käfern oder Stechmücken. "Das ist wie so ein Vitamin-Ingwer-Shot. Da kann man sich ganz schnell auf den neuesten Stand bringen."

Für Benecke gehören Insekten zum beruflichen Alltag. Sie liefern entscheidende Hinweise bei der Rekonstruktion von Kriminalfällen. Sie können helfen, Tatorte zu rekonstruieren, Liegezeiten von Leichen zu bestimmen oder Hinweise auf frühere Aufenthaltsorte zu liefern.

Als Beispiel nennt er den Fall einer in einen Teppich eingerollten Leiche. "Da haben wir gesagt: Hier sind Tiere drin, die kommen aus dieser und jener Region. Da wurde die Leiche in den Teppich reingerollt. Dann kann man das herleiten. Und das ist auch sicher."

Neben Kriminalfällen beschäftigt sich Benecke mit Themen von Autismus über Tätowierungen bis hin zu Comics oder Vampirmythen. Der gemeinsame Nenner: Neugier. "Meine verstorbenen Tanten und Großeltern haben immer gesagt, dass ich ihnen auf den Wecker gegangen bin, weil ich immer gefragt habe: Warum? Warum?"

"Ich finde es eher komisch, wenn Menschen nicht neugierig sind und halt nur rumhocken." Und genau deshalb fühlt sich der Kriminalbiologe im Dornbirner Insektencamp offenbar bestens aufgehoben. "Wenn du rausgehst, passiert immer was", ist er sicher.

Noch bis am 21. Juni läuft das Insektencamp in Kooperation mit der Inatura. Für die Jugendreferenten Elisabeth Glatzhofer und Samuel Messner geht es um mehr als Datensammlung: Wissen weitergeben und Nachwuchs fördern.

Junge Naturinteressierte arbeiten mit Spezialisten und lernen Methoden der Artenforschung kennen. "Jeder und jede ist willkommen", geben sie zu verstehen. Sie empfehlen, im Alltag öfter genauer hinzusehen: "Man kann jedem nur empfehlen, ein bisschen näher hinzuschauen, auch bei den kleinen Tieren."

Mit vielem Dank an die Redaktion für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

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  • dornbirn insektencamp

Foto: Mark Benecke

ÖEG Insekten-Camp Dornbirn & Umgebung

Die Österreichische Entomologische Gesellschaft ÖEG veranstaltet seit über zehn Jahren an wechselnden Orten in Österreich Insekten-Bestimmungs-Camps mit Expert:innen und Interessierten. Mark & Ines waren 2026 dabei.

→ Wozu die Menschheit retten


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London: The Linnean Society of London, The British Library, TfL (the Tube), Animal & Plants, Forensic Program

Mark visits British Library for his preface to "Heidi & Dracula" and to check one of his adopted books at the Linnean Society of London, the Jonstonus which was taken apart by book conservator Janet. There are unicorns and dragons!

Also: London at day (forensic class at King's Cross Capital College) 🔬, London at night 🌠, the subway / metro / tube system of magnificent TfL 🚇 as well as animals and plants of London (not too spectacular, though) 🌸

→ Festival für den Erhalt des Tempelhofer Feldes



London at Day (including forensic class)


London at Night


Animals and Plants (many pigeons, ahum)


Metro / Subway / The Tube / TfL