Cologne Pride (CSD) 2026, Köln

Was für ein wundervolles Straßenfest nebst Demo 🏳️‍⚧️ 🤟🏽 🏳️‍🌈 So geht das! Die PARTEI hat mal wieder das Lecktuch aus der Schublade gezogen. Während der Demo stießen zu uns als einziger Gruppe immer mehr und mehr Menschen, bis wir locker viermal so viele großartigste Teilnehmer:innen bei uns hatten.

Fotos: Mark Benecke 📸 Verwendung nur nach schriftlicher Absprache


Behind the Scenes / Hinter den Kulissen: Jara Reker Cologne Pride 2026

1.5 Millionen Menschen ein kleiner Realtalk.

Warum verunsichert es eigentlich so sehr, wenn Menschen anders leben, als es in deine starren Rollenbilder passt?

Warum wird Kleidung, Liebe und eine diverse Lebensrealität von manchen als Bedrohung wahrgenommen – während alltägliche Übergriffe am Wochenende als „normal“ durchgehen? Ist DAS nicht verrückt?

Deggah, es ist einfach so schön, mal einen Tag lang rauszugehen und nicht dumm angeschaut, bewertet oder kommentiert zu werden. Einfach draußen zu sein und zu sehen, dass selbst die Seitenstraße bei einem Großevent kein Spießrutenlauf wird, sondern ein Ort, an dem Menschen lachen und offen aufeinander zugehen können.

Wo Menschen, sich den Raum nehmen, der ihnen zusteht, ohne den anderer zu beschneiden.

Klick dich durch und lass mal sacken.

Was löst die Serie bei dir aus? Und warum fällt es manchen so schwer, friedliche Vielfalt einfach auszuhalten?

– Street photographs by Jara Reker. Use only with written permission –

Benecke macht Anti-Wahlkampf

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 7. Juli 2025

Als OB-Kandidat für „Die Partei" kämpft er gegen die Seriosität

Von Julia Hahn-Klose

Mark Benecke verteilt auf dem Christopher Street Day (CSD) in Köln am Sonntag falsche Fünfziger. Auf der Rückseite der Satire-Scheine steht „Niemand hat vor, Wählerstimmen zu kaufen", vorne ein Konterfei von Benecke mit kritisch hochgezogener Augenbraue, dem Kandidaten der Partei für die Oberbürgermeisterwahl am 14. September. Auf dem CSD zieht er in den Wahlkampf, obwohl er keinen Wahlkampf machen will, wie er sagt.

„Klar will ich gewählt werden, alle hier wollen das", sagt Benecke knapp und wirkt bemüht, eine sinnhafte Botschaft zu vermeiden. Beneckes vielleicht einzige tatsächliche Position als Kandidat ist: Gegen die anderen sein. Auf die Frage, ob Spielplätze in Köln nun weiter Spielplätze oder Spiel-und Aktionsflächen heißen sollen, lautet die Antwort der Partei, Kölschaktionsflächen einführen zu wollen. Als Reaktion auf den Interessenkonflikt zwischen Anwohnern vieler Plätze und Straßen in Köln, die ruhigen Schlaf wünschen, und Gastronomen und Feiernden, die abends die Stadt genießen wollen, veranstaltet die Partei Demos mit noch mehr Lärm.

Auf dem CSD ruft Benecke, Landesvorsitzender der Partei, eine neue Forderung aus: „Freie Sicht auf den Kölner Dom vom gesamten Planet Erde aus."

Marion Sollbach, Kölner SPD-Politikerin, kommt an der Gruppe der Partei vorbei, sie kennt Benecke aus der gemeinsamen Schulzeit auf dem Humboldt-Gymnasium. Er war Schulsprecher „und immerschon aufmüpfig", sagt sie, mit Respekt. Das ist er mit 54 Jahren geblieben, mittlerweile aber auch Kriminalbiologe, forensischer Entomologe, Autor und einer von elf bisher bekannten Bewerbern um das Kölner OB-Amt.

„Oberbürgermeister Marky", so nennt sich Benecke auf Tiktok, wo er bislang hauptsächlich seine Nicht-Botschaften für den Anti-Wahlkampf verbreitet, scheint der CSD sehr wohl am Herzen zu liegen. Mindestens so häufig wie Benecke erkannt und gefilmt wird, nimmt auch er besonders aufwändig gekleidetes Publikum mit seinen Botschaften auf. Die politische Bühne, die er haben könnte, schenkt er auf dem CSD eher anderen mit ihren Botschaften für eine tolerantere Welt. Auf der Deutzer Brücke, bevor der Fahrrad-DJ-Wagen mit Rauchblasenmaschine loszieht, rutscht es Aaron von Kruedener, zweiter Vorsitzender der Partei in Köln, dann tatsächlich heraus: „Heute nehmen wir es ernst." Die Partei-Mitglieder tauschen hektische Blicke aus. „Er wird schon wieder staatstragend", sagt Benecke schnell. „Wie kann das hier ernst sein?", fragt er und zeigt auf den Hut eines Partei-Kollegen, auf den ein pinker Pailletten-Penis gestickt ist. Der Hut wird noch öfter als Mittel gegen die Seriosität eingesetzt. Als die Partei-Kollegen Karl Lauterbach vor ihnen hoch oben auf dem SPD-Wagen entdecken, muss der Hutträger schnell unter seiner Nase vorbeilaufen.

Während sich die SPD in Team-Shirts für ihren OB-Kandidaten um ihren Wagen für den Demo-Zug aufstellen, pappt die Partei hinten einen vorbereiteten Aufkleber auf den Lkw: „Lol SPD" (bedeutet in etwa „SPD — lautes Lachen"). Hauptsache lustig sein, zwischen all den Botschaften an den Wagen vor unter hinter ihnen. So exzentrisch Benecke sich auch gibt, sucht er nach zwei Stunden doch die Ruhe und verlässt den Demo-Zug am Heumarkt, um sich dort in den ruhigeren Backstage-Bereich zurückzuziehen.

Die Flatterhaftigkeit des Seins

Quelle: museen.köln – Das Magazin, Ausgabe 1/2025, Seiten 60 bis 63

Text: Mark Benecke | Illustrationen: Kat Menschik

Hier gibt es das gesamte Heft mit dem Artikel

Manche stören sich am krähenden Gesang der kölschen Sittiche. Ich hingegen liebe sie, wie sie sind. Abends fahre ich sie mit meinem Klapprad am Rheinufer besuchen, wenn sie lustig schaukelnd in den Bäumen zwischen Heumarkt und Dom ihr Nachtlager beziehen. Bei Tageslicht sind sie: unfütterbar, pfeilschnell, an Menschen nicht die Bohne interessiert. Sie machen ihr Ding. Auch eine Haltung.

Die Rede ist von Alexandersittichen, die meist in Schwärmen durch Köln rasen. Laut und lebenslustig wie diese bekloppte Stadt. Schon im 14. Jahrhundert zitiert der Weltgeistliche Konrad von Megenberg seinerseits Aristoteles in seinem »Buch der Natur« mit der Feststellung, »dass der Alexandersittich gerne Wein trinke und ein sehr unkeuscher Vogel« sei. »Der Wein«, so erklärt der Priester dazu, »ist die Ursache der Unkeuschheit, Aristoteles sagt, dass der Vogel, wenn er vom Wein trunken ist, gerne Jungfrauen ansehe und sich an ihrem Anblick erfreue.« Ein echt kölscher Charakter, dieser Sittich. Und da sich niemand einen Vogel zu Hause halten sollte, halten wir sie uns alle schön gemeinsam – in unserem Veedel, in den öffentlichen Parks.

Ursprünglich lebten die grünen Edelpapageien in Afrika, Indien und Asien. Halsbandsittiche und Alexandersittiche, die ich hier wegen ihrer nahen Verwandtschaft zusammenwerfe, waren dort schon lange in Käfigen gehalten worden. »Es gibt zahlreiche literarische und Bildbelege aus der Antike und aus dem byzantinischen Einflussgebiet«, berichtet mein tierkundlicher Kollege Ragnar Kinzelbach von der Uni Rostock. »Seit dem Feldzug Alexanders des Großen vom Frühjahr 334 bis März 324 vor unserer Zeitrechnung kamen Halsbandsittiche aus dem nördlichen Indien und dem Sudan vor allem nach Alexandria und Rom. Im Mittelalter tauchte der Halsbandsittich regelmäßig als ›der Papagei‹ in Büchern über alle möglichen interessanten Wesen auf.«

Verarbeitete Halsbandsittichhäute wurden als Kopfschmuck getragen, und es galt als schick, sich wie der Vogel zu nennen: Man hieß dann offiziell »Sittich« und verwendete sein Bild in Wappenbildern. Auch ich nutze ein solches Wappenbild mit Alexandersittich als jahreszeitlich wechselnden Anhang unter E-Mails: Mal sitzt mein Sittich auf einem beschneiten, mal auf einem erblühten Birnbaum mit Früchten. Die Liebe zum als Haustier gehaltenen Halsbandsittich währte bis ins 16. Jahrhundert. »Danach«, so Kollege Kinzelbach, »traten nach der Einfuhr amerikanischer Papageien durch Kolumbus auch alle anderen jeweils verfügbaren Papageienarten auf Altarbildern, besonders zusammen mit dem Jesuskind, auf.« Zur zeitlichen Einordnung: Die heute bekannten Wellensittiche kamen erst 300 Jahre später, Mitte des 19. Jahrhunderts, nach Deutschland. Alexandersittiche, die heute zu Tausenden frei im Rheinland leben, sind also die ursprünglichen und eigentlichen »bunten Vögel«. Die knallbunten Ara-Papageien, wie wir sie noch in meiner Kindheit auf der Schulter von Piraten und Seebären im Comic kannten, erschienen erst später.

In Köln wurden freilebende Alexandersittiche erstmals Ende der 1960er Jahre gesichtet. Sie tauchten nahe und auf dem Gelände des Zoologischen Gartens auf. »Ein neuseeländischer Pfleger«, fand meine Kollegin Ulrike Ernst in den 1990er Jahren heraus, »hatte 1967 sechs Alexandersittiche gezähmt und im Kölner Zoo frei fliegen lassen. Sie kehrten nur zur Fütterung in den offenen Käfig zurück.« Bis dahin hatte die Besiedlung Kölns durch den Alexandersittich ziemliche Umwege genommen. Die ersten Tiere waren zwischen 1901 und 1908 aus dem Zoo von Gizeh in Ägypten geflohen. Sie kamen dann aber nicht vom heißen Süden her ins warme Rheinland, sondern wanderten aus dem Norden hier ein. Vermutlich hatten Seeleute die grasgrünen Gesellen als Souvenir aus der tropischen Ferne in englische Hafenstädte mitgebracht. Das passt mit der Verbreitung der Alexandersittiche in Europa zusammen – die nämlich zunächst an britischen Küstenstreifen siedelten. Weitere Gruppen hatten derweil schon nach Belgien und in die Niederlande rübergemacht. 1975 sah und hörte man sie dann lautstark erstmals im rheinischen Brühl im Schlosspark. Wie schon erwähnt, sind die Tiere ohrenbetäubend laut.. Aber ich liebe ihr fröhliches Schreien schon allein deshalb, weil es der Sound meiner Heimat Köln ist. Heute gelten Alexandersittiche in Europa als typische Stadtbewohner. In Düsseldorf heißen sie nach der schnieken und baumbestandenen Königsallee, wo sie tagsüber oft anzutreffen sind, »Kö-Papageien«. In Köln lebten sie in den 2010er Jahren in der Südstadt im Trude-Herr-Park, benannt nach der in Köln geborenen Volksschauspielerin, die um die Ecke des Parkes ihr eigenes Theater betrieb. Ich war bei Trude Herrs Trauerfeier in ihrem ehemaligen Theater, das heute ein Kino ist: Die Anwesenheit der wilden Vögel dort hätte ihr, die selber einer war, sicher gefallen.

Wie die meisten Kölner*innen verschwenden Alexandersittiche alles Mögliche, besonders ihr Futter. Das passt schon wieder, denn im katholisch gefärbten, rheinischen Karneval werfen die an den Umzügen (»Zööch«) teilnehmenden Jecken tonnenweise Süßigkeiten in die Menge. Schokolade, Bonbons, früher sogar das Duftwasser 4711. Mehr Verschwendung geht nicht.

Die Freude am Verschenken teilen Kölner*innen wirklich mit den Sittichen. Besonders, wenn die grünen Vögel verliebt sind, schenken sie sich gegenseitig Futter. Während das Füttern von Partner*innen auch bei menschlichen Tieren verbreitet ist – man denke nur an die aussterbende, bei Älteren aber noch weit verbreitete Sitte, dass Männer im Restaurant möglichst die Rechnung zahlen wollen und sollen –, geht die Nahrungsmittelverteilung bei den Sittichen deutlich weiter. Sie verstreuen die Nahrung nämlich auch in der Gegend. Weshalb die Fachliteratur Alexandersittiche als »Schlemmer und Schlamper« beschreibt.

Das finde ich lustig. Denn Alexandersittiche haben sich ausgerechnet entlang des römischen Straßennetzes verteilt, wo schmausende Lebenslust ihre Blüte erlebte. Krüge mit Fischsauce, der damaligen Entsprechung unseres heutigen Ketchups (»passt zu allem«), gelangten deswegen hunderttausendfach an den Rhein. »Schiffsladungsweise wurden die Delikatessen in Amphoren angelandet«, so das Römisch-Germanische Museum. »Die Tonbehälter, die man als antike Einwegverpackungen bezeichnen kann, wurden später zerschlagen und entsorgt. Wein kam aus Kleinasien, Griechenland und Südfrankreich, Olivenöl bezog man aus Südspanien, Portugal und Tunesien, und Garum, die beliebte salzige Fischsauce, wurde aus Spanien, Portugal und Süditalien beschafft.« Die sogenannte appische Straße der Römer*innen führte in ihren Verlängerungen aus Italien über Rom und Innsbruck (Veldidena) auch nach Wiesbaden (Aquae Mattiacorum), Köln (Colonia Agrippina) und London (Lundinium). Allsamt Orte, an denen heute Sittiche vergnügt leben.

Ob die identischen Verbreitungslinien der verschwenderischen Vögel, Römer*innen Zufall sind oder nicht – das können Sie gerne selbst entscheiden. Mir gefällt die Idee. Schließlich bin ich von Herzen Kölner und halte es mit der Lebenslust der Sittiche.

Oberbürgermeister-Wahl Köln 2025: Die Kandidierenden

Quelle: Kölner Bilderbogen – Das Stadtmagazin, März 2025, Ausgabe 793

Wann wurden Sie geboren? Wo wurden Sie geboren?

In Zollstock aufgewachsen, während des Studiums in Nippes gewohnt, dann in die Südstadt gezogen.

Welche Ausbildung/welches Studium haben Sie absolviert? Beruf?

Biologe.

Seit wann sind Sie in Partei?

Landesmutter der NRW-PARTEI seit 2010.

Welche politischen Tätigkeiten haben Sie bisher ausgeführt/welche politischen Ämter hatten Sie bisher inne?

Dritter bei der OB-Wahl in Köln 2015, Landesmutter NRW seit 2010, Sprecher (Umweltveränderungen) im Europaparlament 2018 und 2022, bei allen Landtags-, Europa- und Bundestagswahlen seit 2010 als Kandidat auf dem Wahlzettel.

Seit wann leben Sie in Köln?

1973.

Was befähigt Sie für das Amt des Oberbürgermeisters/der Oberbürgermeisterin?

Ich sehe in meinem Beruf täglich, dass Menschen denken, anstatt zu messen. Das hat in Köln 2000 Jahre lang gut geklappt und ist auch janz jemötlisch. Jetzt wird’s aber Zeit für jemanden, der im Zweifel auch mal misst und Tat sachen in die Augen schaut, anstatt immer nur zu klüngeln, zu kuschen und zu kuscheln.

Welche Aufgaben wollen Sie in Köln schwerpunktmäßig angehen? Welche zuerst?

Als Erstes den Rückbau der Kölner Oper in den Grundzustand.

Dann weniger Klima, aber mehr Schnee im Winter sowie grundsätzlich mehr Glitzer überall.

Straßenreinigung nur noch mit Kölnisch Wasser, damit es gut riecht. Mauerbau Richtung Düsseldorf. 

Mehr Metal Core, mehr Einhörner, aber weniger Pfeffer im Essen, wenn ich für Gäste koche. Wiedereröffnung des Colonius für Partys

Verkauf eines Turmes des Kölner Domes, um Geld in die Stadt zu spülen. Zuletzt mehr Zimmerspringbrunnen.

Diese Forderungen stammen alle von Wählerinnen und Wählern und sind tagesaktuell hier zu finden. Ich will, was die Wählenden wollen! 

Meine englische Freundin wünscht zudem, dass wir in Köln täglich fünf Obst- und Gemüse-Mahlzeiten zu uns nehmen, das ist ja auch keine schlechte Idee. Meine Frau und ich habe auch schon tolle OB-Roben gekauft, das brauche ich also gar nicht mehr versprechen, aber wir werden verdammt gut aussehen als First Ladies.

Universitäts- und Stadt-Bibliothek Köln

Mark & Ines treffen das supercoole Team der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln 📚 Universität zu Köln 📚 Die Chefin hat keine Angst vor toten Bibliothekariennen wie in Ghostbusters, ein von Goethe unterschriebenes Buch liegt vor ✍🏻, die Jungfrauen-Zählung ging schief, die Bibliothek meines Kollegen Prof. Engländer aus der alten Zoologie in der Kerpener Straße 15 (direkt an der Uni-Bibliothek) taucht auf einmal auf und Trude Herr sowie St. Severin streifen uns ☺️

Danke an das Team für den fantastischen Tag 🤝

· Mehr zur Stadtbücherei Köln, dem Historischen Archiv, Papgeien und weiten kölschen Einrichtungen

· Buch-Patenschaften in Bibliotheken in London, Wien und Berlin

„Dr. Made“ will Kölner Oberbürgermeister werden

Quelle: Bild, 30. Oktober 2024

Von Jörn Ehlert

„Die Partei“ stellt Dr. Mark Benecke als Kandidaten auf: Er soll Oberbürgermeister in Köln werden

Köln (NRW) - Er ist der bekannteste Kriminalbiologe Deutschlands, Autor und regelmäßig im TV zu Gast, um über Gewaltverbrechen und Mordfälle zu sprechen. Jetzt sucht Dr. Mark Benecke nach einer neuen Herausforderung.

Laut dem Kölner Kreisverband der Satirepartei „Die Partei“, soll „Dr. Made“ am Sonntag offiziell als Oberbürgermeisterkandidat für Köln nominiert werden. 

In einem „intransparenten Verfahren“ habe sich eine Findungskommission „vollkommen willkürlich für Benecke als besten Kandidaten für Köln“ entschieden, heißt es in einer Mitteilung; Benecke bestätigte es in sozialen Netzwerken. 

Seine bisherigen satirischen Forderungen für Köln gab er in einem Video auf Instagram

bekannt:

► Die Kölner Oper solle in den Ursprungszustand zurückgebaut werden.

► Die Straßen sollen nur noch mit Kölnisch Wasser gereinigt werden.

Für den Forensiker ist es nicht der erste Ausflug in die Politik. Er ist Vorsitzender des NRW-Landesverbandes seiner Partei. 2010 kandidierte er für „Die Partei“ für das Amt des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen. 2015 trat er schon einmal bei der Oberbürgermeisterwahl in Köln an, wurde Dritter hinter der parteilosen Oberbürgermeisterin Henriette Reker (52,7 Prozent) und SPD-Kandidat Jochen Ott (32 Prozent).

Das ist Dr. Mark Benecke

Dr. Mark Benecke wurde 1970 in Rosenheim (Bayern) geboren. Er legte sein Abitur in Köln ab, studierte dort auch Biologie und im Nebenfach Psychologie. Anschließend absolvierte er polizeitechnische Ausbildungen.

Benecke wird oft als Sachverständiger herangezogen, um biologische Spuren bei vermuteten Gewaltverbrechen mit Todesfolgen auszuwerten. Er ist Ausbilder an deutschen Polizeischulen. In den 90er-Jahren arbeitete er im Institut für Rechtsmedizin in New York.

Dr. Mark Benecke als Gutachter

Im Laufe seiner Karriere arbeitete er auch an Fernsehserien und Podcasts und schrieb mehrere Bücher. Er ist nach wie vor als Kriminalbiologe tätig.

Im März 2024 bestätigte Benecke, dass Lampenschirme, die in der Gedenkstätte des KZ Buchenwald gezeigt worden waren, entgegen einem Gutachten von 1992 tatsächlich aus Menschenhaut gefertigt waren.

Der kölsche Walk of Fame: Sterne und Sternchen

Quelle: EXPRESS Köln, 4./5. Oktober 2024

Braucht Köln einen „Walk of Fame“ nach dem Vorbild in Hollywood für seine Legenden? Diesen Vorschlag hatte „EXPRESS – Die Woche“ vor zwei Ausgaben zur Diskussion gestellt. Denn: Immer wieder gibt es Konflikte bei der Widmung oder Umwidmung von öffentlichen Plätzen, Straßen oder anderen Orten in der Domstadt. Davon abgesehen, dass Straßen und Plätze nicht unbegrenzt zu Verfügung stehen. Unser Vorschlag hat einiges an Reaktionen hervorgebracht...

Das sagen kölsche Promis zum „Walk of Fame“

Mark Benecke: »Der tollste kölsche Stern ist natürlich der vor dem Kölner Dom. Den habe ich schon, Richtung Hauptbahnhof, wo ich dauernd rumgurke. Da der Platz dort aber begrenzt ist, muss ein echter Walk of Fame her. So eine Gasse der Freude passt wunderbar zu Köln und den Kölschen: Wir sind bedingungslos feierlustiggrößenwahnsinnig und voller Sterne und Sternchen. Kurz gesagt: Muss sein. Und schöner als in Berlin wird er sowieso.«

Durch die Nacht (Folge 34) mit Mark Benecke & Michaela Schaffrath

Mark Benecke und Michaela Schaffrath in Köln

→ Hier gibt es den Link zum Film

Der forensische Kriminalbiologe Mark Benecke und die Schauspielerin Michaela Schaffrath, vielen besser bekannt als Porno-Darstellerin Gina Wild, sind beide Rheinländer. So liegt es nahe, dass die beiden sich gemeinsam eine Nacht in der Rheinmetropole Köln um die Ohren schlagen (Text: arte)

Deutsche TV-Premiere: Mi., 7. März 2007 arte

Regie: Jörg Buttgereit


Mark und Mille

Legacy | 2020


Uraufführung “Sky Sharks”

Berlin | 2021


Glitzerwintergrüße

u.a. mit Michaela Schaffrath


Schweinchen / Piglets

Dokumentationsfilm

Karl Denke – Der Kannibale von Münsterberg

Dokumentar-Film


The Real Forensic

verschiedene Artikel


Artikel über Michaela Schaffrath

von Mark


Tattoo-Interview

mit Michaela Schaffrath


Tattoo mit Herzchen

Die wunderbare Welt des Cornel Wachter,