Wie aus einem Jungen mit Karohemd einer der bekanntesten Kriminalbiologen Deutschlands wurde und was Luis Trenker, Gunther von Hagens und Donald Duck damit zu tun haben

— Presse-Information — 

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Mark Benecke erzählt in seinem neuen Buch „Mein Leben nach dem Tod“ wie alles begann

Mark Benecke (mit Andreas Hock)

Mein Leben nach dem Tod – Wie alles begann

Originalausgabe

256 Seiten, Klappenbroschur mit zahlreichen Abbildungen

€ (D) 18,00 / € (A) 18,50* / SFr. 24,50* ISBN 978-3-431-04133-0

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Zu viel Lob ist auch nicht gut

Quelle: Bianca Stücker: Zu viel Lob ist auch nicht gut!: Ansichten einer Anachronistin. Books on Demand, ISBN 3738635815 , 2015

Vorwort von Mark Benecke

Vorrede I

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»Die anderen Damen tanzen, aber Frau Doktor Stücker sieht aus, als ob sie in Pfützen hüpft«, meldete meine Freundin Lisa, Chefin des Malsaales des Staatstheaters Stuttgart, nachdem sie das Video der in einer Bühnengruppe tanzenden Frau Stücker gesehen hatte. Wie die Doctora tanzt, so schreibt sie auch: Hüpfend.

Nicht mit dem ganzen Körper, aber mit dem Geist. Denn der sucht sich – er ist ja auch in Hamm in Westfalen eingesperrt – selbst in den kleinsten Dingen seine Wunderlichkeiten, Wundersamkeiten und ... Wunder. Die daraus entstandenen Kolumnen, die Frau Stücker seit vielen Jahren für das regionale Blatt »WILLI« verfasst, sind unheimlich nah und doch sehr fern. Im Kleinkosmos der neuerdings wieder im Guten so genannten ›Heimat‹ reißt nicht das Gefälle zum Fleisch essen an sich oder Sprüchekloppen über schlechte JägerInnen beim Ausflug ins vegane Restaurant ein Loch in die betongraue Wirklichkeit, sondern loriotsche Kommunikationsgrotesken, die auch in jedem anderen Restaurant entstanden wären.

Das Ganze ist dabei so fein und kurzromanhaft destilliert wie ein täglicher Zeitungscomicstrip. Das Personal darin kann jederzeit wiederkehren, und die Reisen gehen höchstens mal nach Oberhausen, Stade und zum örtlichen Hausarzt. Doch niemals, kein einziges Mal, schleichen sich dabei fade Witze oder flache Unbedachtheiten ein. Frau Stücker hüpft stattdessen wie in Pfützen zwischen einer großen Margherita, einer kleinen Kneipe und Blumentöpfen mit Strom umher.

Warum die Kolumne »Ansichten einer Anachronistin« heißt, weiß Frau Stücker selbst nicht mehr. Sie ist ja auch nicht mehr die Jüngste. Dennoch: Wenn es früher mal so luftig, lustig, leicht und einschmeichelnd irre zuging wie in den von Frau Doktor geschilderten Welten, dann wäre ich gerne ein Anachronist.

Wie schön, dass es sie hier gibt: Gute Geschichten mit Charme und Meise.

Mark Benecke

August 2015

Vorwort Mark Benecke: "M. Kruppe: Weizenfelder"

Vorwort zu M. Kruppe: 'Weizenfelder'

Edition Outbird, 2018

 

Von Mark Benecke

Kruppe war ein Säufer. Er wütete, er träumte, er krauchte. Lachend, weinend, schluckend, in Licht und Gift und Sonne gebadet, oft genug mit einem fetten Schädel.

Viel Benn steckt dabei nicht in ihm, auch wenn ihn Kruppe zu den Altvorderen zählt. Doch Astern und Hirnschauer sickern hier nicht. Das ist auch gut so, denn Kruppe ist nicht depressiver Arzt und Pfarrerssohn, der mit preussischer Disziplin und dazu passendem Habitus durch die Welt schreitet. Kruppe ist Grufti. Allerdings einer, der die Sonne liebt. 

Der Kater hat ihm mehr als einmal das Licht ausgeknipst, und so schlägt er sich statt mit hautkranken Patient*innen, die ihn zu Tode langweilen, mit dem Jobcenter, Grundeinkommen, Zeitungsmeldungen und Mitfahrgelegenheiten herum.

Einige Abenteuer, angerichtet mit einer Messerspitze Bukowski, hat Kruppe erlebt. Es sind die Zuckerstreusel auf einem sonst ganz blinzelnden Werk. Wie durch Lamellenlücken strahlt für ihn rätselhaft Äußeres in seine Gedankenpfade, seien es Brücken im Frühling oder der freundliche Segen einer aus der Zeit gefallenen Hippiebraut in der Fußgängerzone. 

Solch Äußeres dringt zu Kruppe durch, es erreicht ihn kurz, doch dann verschwindet es auch wieder und macht einer Zuschauerinnen-Nase beim abendlichen Umtrunk, nach einer Lesung, Platz. Es rauscht in Kruppes Gedichten mehr als dass er rumpelt oder kracht.  

Mir gefällt das. Denn wer arbeitet sich schon zeitgleich an geblendeten Youngsters, einem Bregen schnorrenden Hier und dem gealterten Karlsson ab? Well, Kruppe tut's. Takin' it easy for all us sinners.

Man spürt, dass Kruppe kämpft. Seine Weizenfelder wurden Wodka. Doch vorher speicherten sie Sonne. 

Viel Spaß beim Lesen.

Mark Benecke

Presse-Text / Klappen-Text:  "Das ist Punk. Kein Poetry Slam oder Rap. Sondern Punk. Das ist Sex and Drugs in einer Sprache wie verdammt harte und irre laut gespielte Gitarrenriffs. So welcome to the dark side. Willkommen in einem Kaff der verlorenen Hoffnungen, wo M. Kruppe seine toten Helden Charles Bukowski, Jack Kerouac und Francois Villon beschwört, um mit ihnen einen Pogo zu tanzen, bei dem Mörder und Huren, Penner und Spießer ihre Pleiten zu Triumphen verlachen."

Presse-Text / Klappen-Text:

"Das ist Punk. Kein Poetry Slam oder Rap. Sondern Punk. Das ist Sex and Drugs in einer Sprache wie verdammt harte und irre laut gespielte Gitarrenriffs. So welcome to the dark side. Willkommen in einem Kaff der verlorenen Hoffnungen, wo M. Kruppe seine toten Helden Charles Bukowski, Jack Kerouac und Francois Villon beschwört, um mit ihnen einen Pogo zu tanzen, bei dem Mörder und Huren, Penner und Spießer ihre Pleiten zu Triumphen verlachen."

Preface: Hutter Michael Hutter

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Preface: Girls & Corpses

Weil die Herausgeber der Girls & Corpses aber nicht in der Lage waren, mir einen Stapel der gedruckten Hefte zukommen zu lassen, kann ich den deutschen Leserinnen nur mit folgenden Hinweisen in die blutigen Rippen grätschen, die ich der etwas mangelhaft gewarteten Internet-Ausgabe abguckte. Aber das macht ja eigentlich nix, denn:

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Preface: Self-Discovery

Es traf es mich wie ein Blitz, als ich die zunächst noch schwarzweiß laserkopierten Bilder von Menschen aufschlug, die -- pun intended -- keine Schmerzen dabei hatten, sich derart nah und freundlich ablichten zu lassen, wie sie es Magic Zyks erlaubten. So etwas habe ich noch nie gesehen. Und ich habe schon einiges gesehen.

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Preface: Charles Manson - Meine letzten Worte

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Nur wenige Fotografen des randständig Schönen haben einen Stil, der einem sowohl plakativ um die Ohren fl iegt als auch anderen als Anregung und Maßstab dient. Martin Black hat. Oft sind seine KollegInnen, die das Dunkle ausloten, vor allem düster. Das ist für Anfänger. Andere verspritzen Blut und Tränen, sind romantisch und mögen Feen oder lassen einfach den Hintergrund weg, um ihre Subjekte umso mehr ins Hirn der Betrachter zu beamen. Das ist schon deutlich cooler.

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