Ganz einfach und klar erzählt dieses Bildersachbuch vom Kreislauf des Lebens: Wenn man eine tote Maus findet, kann man sie begraben. Aber was geschieht, wenn man das nicht tut? Bleibt sie einfach so liegen? Was passiert mit der Maus, wenn sie gestorben ist?
Verlag: eygennutz Verlag, Neuausgabe (1. Juni 2026)
Gebundene Ausgabe: 24 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3946643280
ISBN-13: 978-3946643289
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 4 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 1 x 21,6 cm
»Hallo Herr Dr. rer. medic. Mark Benecke,
seit gut 14 Jahren arbeite ich als pädagogische FK in einer Kita und betreue in meiner Familiengruppe Kinder im Alter von drei bis sechs (bzw. sieben) Jahren.
Im Privaten sammle, präpariere und konserviere ich seit früher Jugend Kleintiere (z.B. Blindschleiche, Mäuse), Insekten und Spinnentiere; mein „schräges“ und nicht alltägliches Hobby.
Eines Tages, vor mehreren Jahren, habe ich meine tierischen „Mitbewohner“ eingepackt und mit in die Kita genommen, um sie mit den Kids genauer zu begutachten.
Inzwischen gibt es einige Kinder, die hin und wieder ein gefundenes Insekt für mich mitbringen und auch ein Mädchen, welches sich mit ihren Eltern kleine Dosen besorgt und selbst eine kleine Sammlung toter Insekten angelegt hat (diese haben wir auch schon gemeinsam in der Kita angeschaut).
In vielen Büchern und anderem Anschauungsmaterial geht es (v.a. beim Thema Lebenszyklus) meist um den Beginn eines Lebens, die Entwicklung und das Aufwachsen eines Lebewesens. Eher selten findet man eine detailliertere Betrachtungsweise des Sterbens bzw. Verendens. Und dann finde ich dieses Jahr beim WGT in Leipzig nach einem Vortrag das Buch „Wo bleibt die Maus?“.
Welches ich selbstverständlich für meine Sammlung erworben habe: für mich privat, aber vor allem auch für die Arbeit in der Kita.
Aus pädagogisches Sicht ist dieses Buch gleich mehrfach lohnenswert. Zum einen die Gestaltung: große Bilder, kurzer, prägnanter Text, einfache Erzählweise. Zum anderen unterstützt es die naturwissenschaftliche Bildung in „abschließender“ Art und Weise.
Als drittes kann man auf „kindlichem“ Niveau den Lebenszyklus erklären und so schon in diesem Alter evtl. Ängste abbauen bzw. minimieren oder zumindest besser auf die ein oder andere Frage eingehen.
Herzlichst,
Rahel«
