Transgressive Body Reincarnated Flesh Berlin

2008-09-05 Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Shanghai: Transgressive Body Reincarnated Flesh Berlin 2008

VON MARK BENECKE

05. – 12. September 2008
Tape, Berlin
Kuratoren: Thomas Grundmann, Zoe Zhang
Organisation: Abteilung Kultur & Bildung / Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Shanghai (德国驻上海总领事馆文化教育处) & TEAPOT Gallery
 

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Fakten

Ausstellung:
„Transgressive Body / Reincarnated Flesh“
deutsch-chinesische Ausstellungs-Kooperation in Berlin
Datum:
05. – 12. September 2008
Location:
Tape Artspace
Heidestr. 14
10557 Berlin

Das Tape Artspace befindet sich in der Berliner Heidestrasse, zur Zeit eine angesagte Galerienadresse der Hauptstadt. Das Tape Artspace verfügt über zwei separate Räume, die fließend in einander übergehen: eine Ausstellungshalle und einen Club. Der Club wird auch von den anderen Galerien als Partylocation genutzt.


Publikum:
Erwartete Besucher während der gesamten Ausstellungsdauer: 3.000
Zielgruppe:
25 – 60 Jahre
Mit hoher Affinität zu Kunst & Ästhetik, Design, Lifestyle & aktuellen Trends.
Einkommensstarke, gebildete Gesellschaftsschicht mit hohem Anspruch an Qualität und Substanz.
Aufgeschlossen und weltoffen. 
Gehören zum Kreis deutscher Meinungsbilder / -führer.

Die Künstler – “Transgressive Body“

Thomas Grundmann (Malerei)
Martin Eschrich (Skulptur)
Rolf A. Kluenter (Installation)
Mark Benecke (Fotografie ) 
Sylvie Tillmann (Fotografie) 
Ilja Hummel (Fotografie) 
Amir Fattal (Installation, Fotografie, Video-Arbeit) 
Herbert Hoffmann (Fotografie & Tattoo-Sheets) 
Jens-Manfred Gössling (Malerei) 
James Fox (Fotografie) 
Max Doerr (Collage) 

Künstler:  Thomas Grundmann  April, 2007, Öl auf Leinwand Thomas Grundmann untersucht mit seiner im traditionell-barocken Stil ausgeführten Ölmalerei die Zusammenhänge zwischen den Ikonen unserer Zeit. Vom Punk und Tätowieren kommend erforscht er im besonderen Maße die Extremsituationen des Lebens, seien es Bilder von Sterbenden, Männer in verschiedenen Stadien des langen Weges zur Frau-Werdung oder die Zusammenhänge zwischen Yorkshire-Terriern und Black Metal-Bands.

Künstler: Thomas Grundmann
April, 2007, Öl auf Leinwand
Thomas Grundmann untersucht mit seiner im traditionell-barocken Stil ausgeführten Ölmalerei die Zusammenhänge zwischen den Ikonen unserer Zeit. Vom Punk und Tätowieren kommend erforscht er im besonderen Maße die Extremsituationen des Lebens, seien es Bilder von Sterbenden, Männer in verschiedenen Stadien des langen Weges zur Frau-Werdung oder die Zusammenhänge zwischen Yorkshire-Terriern und Black Metal-Bands.

Künstler:  Sylvie Tillmann  untitled, 2007, d-print Sylvie Tillmann versteht den Körper als Oberfläche, Projektionsfläche und Ausdrucksmittel ihrer Gedanken, Körper als Transportmittel der Seele. Sie beschäftigt sich mit der Tatsache, wie erschreckend wenig Spielraum die allgemeine Vorstellung von Schönheit lässt. In ihren Bildern zeigt sie Menschen, die sich nicht mit diesen Paradigmen identifizieren. Ungeschönt und trotz skurriler Accessoires lassen sie den Betrachter spüren, dass die eigenen Grenzen der Ästhetik durchaus erweiterbar.

Künstler: Sylvie Tillmann
untitled, 2007, d-print
Sylvie Tillmann versteht den Körper als Oberfläche, Projektionsfläche und Ausdrucksmittel ihrer Gedanken, Körper als Transportmittel der Seele. Sie beschäftigt sich mit der Tatsache, wie erschreckend wenig Spielraum die allgemeine Vorstellung von Schönheit lässt. In ihren Bildern zeigt sie Menschen, die sich nicht mit diesen Paradigmen identifizieren. Ungeschönt und trotz skurriler Accessoires lassen sie den Betrachter spüren, dass die eigenen Grenzen der Ästhetik durchaus erweiterbar.

Künstler:  Herbert Hoffmann  untitled, s/w Foto Herbert Hoffmann, Jahrgang 1919, ist der älteste noch lebende Tätowierer Deutschlands und gilt nicht nur in Tatookreisen als lebende Legende. Viele Jahrzehnte führte er die „Älteste Tätowierstube Deutschlands" in Hamburg-St. Pauli. 2002 veröffentlichte Hoffmann das Photolesebuch „BilderbuchMenschen. Tätowierte Passionen 1878-1952“ , das Photos aus 100 Jahren Tätowiergeschichte zeigt.

Künstler: Herbert Hoffmann
untitled, s/w Foto
Herbert Hoffmann, Jahrgang 1919, ist der älteste noch lebende Tätowierer Deutschlands und gilt nicht nur in Tatookreisen als lebende Legende. Viele Jahrzehnte führte er die „Älteste Tätowierstube Deutschlands" in Hamburg-St. Pauli. 2002 veröffentlichte Hoffmann das Photolesebuch „BilderbuchMenschen. Tätowierte Passionen 1878-1952“ , das Photos aus 100 Jahren Tätowiergeschichte zeigt.

Künstler:  Amir Fattal  Glory # 2 + Melanchony, 2008, Lightboxes In seinen Werken verwischt Fattal, der soeben mit dem Förderpreis des Berliner GASAG-Kunstpreises ausgezeichnet wurde, die Grenzen zwischen journalistischer Dokumentation und Performance. Unmittelbar untersuchen seine Fotografien den menschlichen Körper und dessen Sexualität – prägend und kennzeichnend sind neben der fotojournalistischen Erfahrung, Einflüsse von Pornographie, Malerei und Massen- wie Szenekultur.

Künstler: Amir Fattal
Glory # 2 + Melanchony, 2008, Lightboxes
In seinen Werken verwischt Fattal, der soeben mit dem Förderpreis des Berliner GASAG-Kunstpreises ausgezeichnet wurde, die Grenzen zwischen journalistischer Dokumentation und Performance. Unmittelbar untersuchen seine Fotografien den menschlichen Körper und dessen Sexualität – prägend und kennzeichnend sind neben der fotojournalistischen Erfahrung, Einflüsse von Pornographie, Malerei und Massen- wie Szenekultur.

Künstler:  Max Doerr  Untiteld, 2008, Collage auf belichtetem Polaroid Doerr hat 2007 die Central St. Martins University für Mode-Design als Jahrgangsbester abgeschlossen und ist zur Zeit bei Jil Sander, Mailand, tätig. Er arbeitet fast ausschließlich mit Collagen, oft zusammen mit den Materialien Tape und Polaroids. In seinen Arbeiten setzt er sich mit unserem durch die Medien bestimmten Bild der Wirklichkeit außerhalb des privaten Rahmens auseinander. Oft benutzt er Bilder von Celebrities, die er durch Neuzusammensetzung auf eine andere Ebene hebt und so den weitverbreiteten Glauben eines Bezugs von Bild zu Wirklichkeit in Frage stellt.

Künstler: Max Doerr
Untiteld, 2008, Collage auf belichtetem Polaroid
Doerr hat 2007 die Central St. Martins University für Mode-Design als Jahrgangsbester abgeschlossen und ist zur Zeit bei Jil Sander, Mailand, tätig. Er arbeitet fast ausschließlich mit Collagen, oft zusammen mit den Materialien Tape und Polaroids. In seinen Arbeiten setzt er sich mit unserem durch die Medien bestimmten Bild der Wirklichkeit außerhalb des privaten Rahmens auseinander. Oft benutzt er Bilder von Celebrities, die er durch Neuzusammensetzung auf eine andere Ebene hebt und so den weitverbreiteten Glauben eines Bezugs von Bild zu Wirklichkeit in Frage stellt.

Künstler:  Mark Benecke  untitled, 2008, fotografie Mark Benecke ist Deutschlands bekanntester Forensiker. Seine Bilder von Tatorten zeigen neben gestochen scharfen Fotos der Opfer und der Umgebung auch Verwackelte und ins total unscharfe abgleitende. In der Fotoserie "Geister" verbindet Benecke diese drei im Inhalt verschiedenen Themen und fügt so eine höhere Ebene hinzu. Geister!

Künstler: Mark Benecke
untitled, 2008, fotografie
Mark Benecke ist Deutschlands bekanntester Forensiker. Seine Bilder von Tatorten zeigen neben gestochen scharfen Fotos der Opfer und der Umgebung auch Verwackelte und ins total unscharfe abgleitende. In der Fotoserie "Geister" verbindet Benecke diese drei im Inhalt verschiedenen Themen und fügt so eine höhere Ebene hinzu. Geister!

Künstler:  Ilja Hummel  Home of the noisy, 2008, d-print Hummel betreibt Internet Recherche um verwaiste Mädchenpensionate, Tbc-Klinken oder Nervenheilanstalten ausfindig zumachen. Bis zu 48 Stunden am Stück hält er sich in den Gebäuden auf, nachdem er sich Zutritt verschafft hat und fotografiert den Ist-Zustand. Es entstehen intensive Bilder der Leere, des Verfalls. Morbid-schöne Portraits der oft letzten Station dieser einst so belebten öffentlichen Gebäude.

Künstler: Ilja Hummel
Home of the noisy, 2008, d-print
Hummel betreibt Internet Recherche um verwaiste Mädchenpensionate, Tbc-Klinken oder Nervenheilanstalten ausfindig zumachen. Bis zu 48 Stunden am Stück hält er sich in den Gebäuden auf, nachdem er sich Zutritt verschafft hat und fotografiert den Ist-Zustand. Es entstehen intensive Bilder der Leere, des Verfalls. Morbid-schöne Portraits der oft letzten Station dieser einst so belebten öffentlichen Gebäude.

Die Künstler – „Reincarnated Flesh“


Mark Benecke

China