Kriminalbiologie & Mumien bei den Science Days

Naturwissenschafts-Tage im Europapark: Es ist krass, mehrere Tage lang dreimal t√§glich ein Programm √ľber Kriminalistik und Mumien zu machen, aber es macht uns allen (Magic Andy, Physikanten, Forschperspektive und vielen anderen) seit vielen Jahren saum√§√üigen Spa√ü. Und den Kids erst recht! Kein Wunder, sie d√ľrfen sich ja zur Belohnung auch Schaben und Fliegen (gebastelt von Lisa Fu√ü) auf die Haut stempeln ;) Und wir d√ľrfen zwischendurch durch die Halloween-K√ľrbnis-Welt stampfen und die Euromaus treffen ;)

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"Gruselgeister leben von Aufmerksamkeit"

Nach ihrem Cameo in THE CONJURING aus dem Jahr 2013 wurde der gruseligen Puppe ANNABELLE schon ein Jahr sp√§ter ein eigenst√§ndiger Film gewidmet, der nun in ANNABELLE 2 ab 24. August im Kino seine Fortsetzung findet. Die zweite Geschichte spielt vor den Ereignissen des letzten Films und soll die Urspr√ľnge der Puppe erkl√§ren. In unserer aktuellen Ausgabe #64 mit der Titelstory zu ANNABELLE 2 haben wir euch bereits mit ans Set des Films genommen und Interviews mit der Crew gef√ľhrt. Anl√§sslich des Kinostarts haben wir uns nun mit Dr. Mark Benecke ‚Äď deutschlandweit bekannter Kriminalbiologe und Forensiker ‚Äď √ľber Geisterbeschw√∂rung und paranormale Aktivit√§ten unterhalten.

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WAZ: Wie wäre es mal mit Alien - Autopsie

Wo andere sich mit Schaudern abwenden, sieht er erst recht und ganz genau hin. Der Mann ekelt sich nach eigener Aussage vor nichts. Oder? ‚ÄěDoch, vor Leberwurst und √ľberhaupt allen Sorten Hackfleisch, W√ľrstchen & Co.‚Äú, erg√§nzt Dr. Mark Benecke, weltweit renommierter Kriminalbiologe und einem gro√üen Publikum bekannt. Spitzname: ‚ÄěHerr der Maden‚Äú. Die K√§sefliegenmaden erkor er sich zu seinen Lieblingsmaden. Denn er findet sie lustig, ‚Äěweil die springen k√∂nnen und sich vorher wie ein Croissant zusammenkr√ľmmen.‚Äú Seine Zuh√∂rer finden es hingegen fesselnd, wenn Benecke aus seinem Labor plaudert; denn er versteht es, auch komplizierte Zusammenh√§nge und Techniken verst√§ndlich zu vermitteln. Die WAZ sprach mit ihm . . .

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Das raetselhafte Gesetz von Kraft und Masse

"Moostierchen, Mor√§ne, Muren, M√ľller (Fritz)" meldet mein Lieblings-Nachschlagewerk von 1912 auf der erfolglosen Suche nach dem Wort der Woche. Es lautet "Motoren" und ist durch einen am Dienstag erschienenen Artikel der Kollegen James Marden und Lee Allen von der Pennsylvania State University gerade hip.

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2006 MAGIE PUR!: √úber Geistererscheinungen

Wenn in alten Bibliotheken B√ľcher miteinander fl√ľstern, ist stets auch "Der Calmet" dabei. Mit flammendem Schwert focht dieser Autor des bis heute bekannten Werkes √ľber Geistererscheinungen gegen allen Unsinn, der ihm entgegentrat.

Zum Glauben an Vampire befand der Benediktiner-Abt etwa, dass die "Einbildung derjenigen, welche glauben, sie h√∂ren die Todten in ihren Gr√§bern schmatzen wie ein Schwein, etwas so Einf√§ltiges und Kindisches ist, dass es nicht einmal eine Widerlegung verdient." Und weiter: "Ich schreibe allein f√ľr Vern√ľnftige und Bescheidene, die, um sich von keiner herk√∂mmlichen Meinung einnehmen zu lassen, alles reiflich und ruhig untersuchen und √ľberlegen, der gefundenen Wahrheit vern√ľnftig beipflichten, √ľber das Ungewisse vern√ľnftig zweifeln und ihr Urteil dar√ľber zur√ľckhalten, das offenbar falsche aber mutvoll bestreiten und zur√ľckwerfen."

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Wahrheit und Vision: Test eines Mediums bei Todesfällen

K√∂nnen Hellseher Verbrechen aufkl√§ren? Die Para-Literatur ist voll mit derartigen Behauptungen, und auch TV-Serien und Romane inszenieren √ľbersinnlich begabte Personen als Detektive. Wie aber sieht es in Wirklichkeit aus? Der Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke testete eine Frau, die von sich aus anbot, ihre seherische Gabe bei Kriminalf√§llen einzusetzen. Der Versuch erstreckte sich auf f√ľnf konkrete Szenarien.

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Magnetische Menschen

Kaum war der praktische Test eines forensischen Mediums, das Kriminalf√§lle durch Betrachten von Tatort-Fotos (erfolglos) bearbeite, abgeschlossen1, sp√ľlte mir das Schicksal schon den n√§chsten Feldversuch zu: Ein serbischer Junge soll magnetisch sein, surrte es durch den √Ąther. Gabeln und L√∂ffel haften an ihm (siehe Foto 1). Fernbedienungen und Pappbecher allerdings auch. Sind die magnetisch? Ist der Junge magnetisch? Ein bisschen? Vielleicht? Egal.

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Das Blutwunder von Neapel

Neapel! Stadt des charmanten Chaos, der h√ľgeligen Gassen, des f√ľrchterlich starken Espresso! Heimat eines sympathischen Blut-Wunders und des Bischofes Januarius (lat.: der Pf√∂rtner)...

In einer Hopplahopp-Aktion suchte das ZDF im April 2004 einen Experten, der zum sich in K√ľrze wieder verfl√ľssigenden Blut des Heiligen St. Januarius etwas sagen bzw. noch besser die rotbraune Substanz nachkochen und zudem der Prozession in Neapel beiwohnen k√∂nne.

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Angewandte SHC: Pl√∂tzliche Selbst-Entz√ľndung von Menschen

Dass die Welt immer noch verr√ľckter ist, als mensch meint, ist f√ľr RechtsmedizinerInnen nicht Neues. Erstaunlich war es aber selbst f√ľr mich als frisch gek√ľrten Mystery-Man der Gerichtsmedizin (Weltbild 11/2000), als folgendes Schreiben von Miroslav Provod zum Thema Selbstentz√ľndung von Menschen (siehe dazu auch vergangene SeroNews) eintrudelte:

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Magnetic Mountains

During a research stay with the University of thePhilippines, LosBanos, I got a chance to visit a so-called magnetic mountain. Magnetic mountains are geological structures with some slope (strictly speaking, a slopeóor a heightónot necessarily counting for a mountain but for a hill) that allow every rolling or flowing object or substance to appear to roll or flow uphill.

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Patente Unternehmer

In den USA ist es ganz normal, Hom√∂opathie als abstruse mitteleurop√§ische Spinnerei abzutun, aber gleichzeitig daran zu glauben, da√ü vom menschlichen K√∂rper verschiedene Energiefelder ausgehen, die nicht nur sp√ľrbar, sondern auch objektiv me√übar sind. So ist unter U.S.-amerikanischen Krankenschwestern und -pflegern die Behandlungsform des therapeutic touch weit verbreitet, bei dem die Pflegenden meist ohne Aufforderung oder R√ľcksprache mit √§rztInnen ihre H√§nde in die N√§he eines erkrankten Patienten halten, um den Energiehaushalt positiv zu beeinflussen. Als die neunj√§hrige Emily Rosa in einem Schulprojekt den therapeutic touch messen wollte, erzielte sie allerdings ein entt√§uschendes Ergebnis: Hinter einen Pappschirm mit zwei L√∂chern stehend, hielt sie den getesteten Schwestern und Pflegern f√ľr diese nicht sichtbar eine Hand entgegen. Die therapeutic touch- Praktizierenden, die durch die L√∂cher in der Wand ihre H√§nde streckten, konnten mit einer f√ľnfzigprozentigen Wahrscheinlichkeit ewrmitteln, welche Hand ihnen Emily entgegenstreckte. Mit anderen Worten, das angeblich wahrgenommene Kraftfeld war nicht detektierbar. Emily konnte sich freuen - Ihr Artikel wurde nicht nur im angesehenen Journal of the American Medical Association abgedruckt, sondern sie erhielt auch einen IgNobel-Preis, der j√§hrlich von den an der Harvard-Universit√§t verliehen wird.

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