During a research stay with the University of thePhilippines, LosBanos, I got a chance to visit a so-called magnetic mountain. Magnetic mountains are geological structures with some slope (strictly speaking, a slopeóor a heightónot necessarily counting for a mountain but for a hill) that allow every rolling or flowing object or substance to appear to roll or flow uphill.
Read MorePatente Unternehmer
In den USA ist es ganz normal, Homöopathie als abstruse mitteleuropäische Spinnerei abzutun, aber gleichzeitig daran zu glauben, daß vom menschlichen Körper verschiedene Energiefelder ausgehen, die nicht nur spürbar, sondern auch objektiv meßbar sind. So ist unter U.S.-amerikanischen Krankenschwestern und -pflegern die Behandlungsform des therapeutic touch weit verbreitet, bei dem die Pflegenden meist ohne Aufforderung oder Rücksprache mit ärztInnen ihre Hände in die Nähe eines erkrankten Patienten halten, um den Energiehaushalt positiv zu beeinflussen. Als die neunjährige Emily Rosa in einem Schulprojekt den therapeutic touch messen wollte, erzielte sie allerdings ein enttäuschendes Ergebnis: Hinter einen Pappschirm mit zwei Löchern stehend, hielt sie den getesteten Schwestern und Pflegern für diese nicht sichtbar eine Hand entgegen. Die therapeutic touch- Praktizierenden, die durch die Löcher in der Wand ihre Hände streckten, konnten mit einer fünfzigprozentigen Wahrscheinlichkeit ewrmitteln, welche Hand ihnen Emily entgegenstreckte. Mit anderen Worten, das angeblich wahrgenommene Kraftfeld war nicht detektierbar. Emily konnte sich freuen - Ihr Artikel wurde nicht nur im angesehenen Journal of the American Medical Association abgedruckt, sondern sie erhielt auch einen IgNobel-Preis, der jährlich von den an der Harvard-Universität verliehen wird.
Read MoreSchluss mit Verschwörungstheorien und Parawissenschaften!
Die Skeptiker: Schluss mit Verschwörungstheorien und Parawissenschaften! Werden Sie Mitglied bei den Skeptikern!
Ist das nicht... ? Genau - aber seht selbst
(Rechte: Mark Benecke) Zeichnung: Sarah Burrini (http://sarahburrini.com/wordpress/)
Buchrezension: MN Nyiszli: Im Jenseits der Menschlichkeit. Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz
Wussten Sie, daß in Auschwitz ein Rechtsmediziner arbeitete, der 1930 im Gerichtsärztlichen Institut der Breslauer Friedrich-Wilhelms-Universität promoviert hatte?
Read MoreBuchrezension: Magnus Gäfgen (2005) Allein mit Gott: Der Weg zurück
Dieses Buch wird den meisten LeserInnen Galle und Gift hochspülen, obwohl es haargenau das vermeiden möchte.
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Buchrezension Luigi Lucheni: "Ich bereue nichts." Die Aufzeichnungen des Sisi-Mörders.
Huch! Zwischen Büchern über Eigen-Urin-Behandlung und Skelett-Postkarten lag im Wiener anatomischen Museum ein Bericht, von dem mir bislang niemand glaubt, dass er echt ist: Die Autobiografie des Mörders der österreichischen Kaiserin Sisi. Der Sisi-Mord ist wegen der verzuckerten Romy-Schneider-Filme längst vergessen (in diesen wird die Kaiserin nicht getötet), und
Read MoreBuchrezension Rolf Bossi: Halbgötter in Schwarz
Das Buch wird sich schlecht verkaufen. Rolf Bossi, dessen Name seit vierzig Jahren für Straf-Verteidigung mit Schweiß und Tränen steht, hat das Richtige getan und es trotzdem falsch gemacht. Anstatt seine berühmtesten Fälle aufzuschreiben, wirft Bossi dem deutschen Rechts-System lieber alles, was er zu bieten hat, vor und zwischen die Füße. Das ist aus seiner Sicht mehr als angemessen. Denn Bossi möchte etwas ändern und sich nicht im nutzlosen Abglanz der ihm wahrscheinlich zum Hals heraus hängenden menschlichen Todsünden sonnen.
Read MoreElizabeth Heyert - The Travelers
Elisabeth Heyert war bisher bekannt für einen Bildband, in dem sie Schlafende (!) großformatig und aus der Vogelperspektive fotografiert hatte. Ihre neueste Herausforderung fand sie nun in Harlem: Sie fotografierte dort Tote. Allerdings ganz anders, als mensch es sich denken würde. Vor allem auch sehr anders,als es Joel-Peter Witkin tut.
Read MoreKirchschlagers Criminal- & Curiositäten-Cabinett
So langsam wird das Kirchschlagersche Gesamtwerk zum Pflichtbestand für die Bibliotheken der SeroNewsLeserlnnen und ihrer Institute. Versammelte der freundliche Geschichtskundler schon früher alle nur denkbaren Kuriositäten vergangener Jahrhunderte (vgl. SeroNews 9(4):130-131 (2004) und entdeckte dabei so nebenbei auch noch das Original des Reinheitsgebotes für Bier (!), so legt Michael Kirchschlager nun im "Criminal- & Curiositäten-Cabinett" eine sauber recherchierte, in heutiges Deutsch gebrachte, super gedruckt und gebundene Sammlung von unkommentierten Berichten vor. Und das geht, in seinen eigenen Worten, so:
Read MoreBeneckes Bücherschrank: "Fehlercode 211"
Das erste Buch ("Satanskinder") behandelt ausführlich einen im Rheinland (die SeroNews erscheinen in Düsseldorf; der Rezensent ist Kölner) nahezu unbekannten Fall, den eine Clique, die zugleich die Dark-Metal-Band "Absurd" bildete, im heimatlichen Kaff Sondershausen beging. Die Geschichte hat mit Satan soviel zu tun wie ein Butterblümchen im Sonnenschein; dennoch wird sie besonders von denjenigen Black-Metallern, die sich dem Bösen und dem Kirchenanzünden verschrieben haben (also weltweit einer handvoll Menschen), gerne als Satansmord zitiert.
Read More58. Jahreskonferenz der American Academy of Forensic Sciences (AAFS) in Seattle
Das Hostelzimmer ist eher rustikal, eben mit Hochbetten und dicken Decken und so, aber wir befanden es als sehr abgefahren.
Read MoreStephan Harbort (2004) "Ich musste sie kaputt machen" -- Anatomie eines Jahrhundert-Mörders
Wie schon in seinem Buch "Das Hannibal-Syndrom" legt Stephan Harbort eine im Grunde sehr polizeilich-beschreibende Schilderung vor; diesmal allerdings hat er sich durch die gesamten Original-Akten des Falles Kroll gewühlt, die Geschehens-Orte aufgesucht und mit Zeugen gesprochen. Heraus kommt eine Schilderung, die mir vor allem zeigt, wie viele Unschuldige vor Gericht stehen, wenn ein keineswegs intelligenter, aber bauernschlauer paraphiler Täter durch die Welt streift. Konrad Meckler heißt einer dieser Männer: Er wollte eine "Aus-Zeit vom Leben" und gestand daher eine von Krolls Taten -- um im Knast zu sich zu finden. Unglaubliche Rand-Geschichten wie diese haben mir im Buch gut gefallen. Auch die noch immer umstrittene Frage, ob paraphile Täter ins Gefängnis oder die Psychiatrie gehören, lässt sich am Beispiel Krolls dank der Recherche Harborts gut diskutieren.
Read More(Voodoo)-Jahrestagung der American Academy of Forensic Sciences (AAFS), New Orleans
"Spike" Berber, von Beruf forensischer Odontologe, berichtete von einem Fall, in dem ein U.S.-Marine im Meer vor Phuket schwimmend eine Kollegin vergewaltigen wollte.
Read MoreSie werden dich nicht finden. Der Fall Jakob von Metzler
Wie gut, dass ausgerechnet Adrienne Lochte dieses Buch geschrieben hat. Sie ist -- anders als fast alle Autoren von Pitavals -- eine Frau, vergleichsweise jung, war Polizei-Reporterin bei der FAZ, hat den Fall recherchiert, als es auch wirklich etwas zu recherchieren gab und hält sie sich aus Politik und Juristerei heraus.
Read MoreBeneckes Bücherschrank: Der Tod ist weiblich
„Cherchez la femme“ rät der Polizist und spätere Kriminaldirektor Karl Häusler in seinem Pitaval, der ausschließlich von Frauen begangene Verbrechen erzählt. Das ist eine alte und gute Idee, denn erstens erscheinen nur selten Fall-Sammlungen über Täterinnen (vgl. SeroNews 4/2002 (Vol. 7), S. 104) und wenn, dann greifen sie oft nur auf die bekannten Uralt-Verbrechen à la Giftmischerinnen Brinvilliers bzw. Zwanziger und Gottfried zurück; ansonsten vergessen sie die wirklich schönen Fälle wie den der Gold-Prinzessin aus Berlin (1835/36)[1].
Read MoreBeneckes Bücherschrank: Schinderhannes und seine Bande
Der bärig ansehende Lokal-Journalist Anhäuser hat das Buch mit so viel Liebe zur Sache und zum Detail zusammengestellt, dass es eine echte Freude ist.
Die sehr guten und zahlreichen Farb-Fotos sind scharf, gut ausgeleuchtet und vor allem enorm stimmungsvoll - sie zeigen unter anderem die alten Höfe und Wirkstätten des Räubers und seiner Bande, wie sie heute aussehen.
Read MoreMediterranian Society of Forensic Sciences
Das im Süden traditionelle Chaos begann diesmal schon am Kölner Airport, wo man mir um 4:30 Uhr morgens mitteilte, dass mein Flug um 6:00 "wegen Feiertagsverkehr, Sie verstehen" ausfallen würde. Achtzehn Stunden später hatte ich nichtsdestotrotz den Kongress-Ort, der irgendwo in Italien liegt (ich war nur 24 Stunden dort und habe nichts außer dem Kongress-Saal gesehen), erreicht.
Read MoreDie Dunkelziffer bei Tötungsdelikten
Dies ist die Doktor-Arbeit, seit deren Erscheinen sich die darin gemachte folgende Feststellung ein für alle mal in der Öffentlichkeit verfestigt hat: "In der Bundesrepublik Deutschland existiert eine enorme Anzahl nicht erkannter Tötungsdelikte." Die Dunkelziffer soll laut Autor um 12.000 (!) unerkannter Tötungen pro Jahr liegen.
Read MoreDas Ostdeutsche Obscurum: Mörder, Menschenfresser, Räuber und Särge
ch war echt platt, als das Päckchen des mir vollkommen unbekannten Verlages eintraf. (1) In schönstes Hardcover gebundene, sauber gesetzte, fadengeheftete (!) Sammelsurien mit Abschriften originaler Quellen-Texte, in verständliches Deutsch und lesbare Lettern gebracht. Die Bücher werden garantiert allen SeroNews-LeserInnen Freude bereiten; warum, das erklärt der sympathisch verkauzte Autor M. Kirchschlager am besten selbst:
Read MoreBeneckes Bücherschrank: Patricia Cornwell: Wer war Jack the Ripper?
Patricia Cornwell: Wer war Jack the Ripper? Porträt eines Killers. Gebundene Ausgabe, 412 Seiten, Hoffmann & Campe, Erscheinungsdatum: 2002, ISBN: 3455093655, EUR 22,90
Der deutsche Verlag bietet das recht dicke Buch für einen verdächtig niedrigen Preis an: Kein Wunder, denn es hält nicht, was es verspricht.
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