Future Science: Das Ende der Tierversuche (Film 2026)

Regie & Kamera: Marc Pierschel 

Produzent: Mark Benecke

An der Schwelle zur Zukunft begleitet FUTURE SCIENCE die Wissenschaftler*innen, die mit innovativen Technologien wie KI, Multi-Organ-Chips und 3D-Bioprinting die biomedizinische Forschung revolutionieren und Tierversuche ersetzen wollen.

Steht die biomedizinische Forschung an einem Wendepunkt? Innovative Technologien wie Multi-Organ-Chips, KI, 3D-Bioprinting und computergestützte Modelle haben das Potenzial, Tierversuche zu ersetzen und gleichzeitig präzisere und schnellere Ergebnisse für den Menschen zu liefern. Doch trotz dieser vielversprechenden Entwicklungen werden immer noch zahlreiche Tiere in der Forschung eingesetzt. Sind Tierversuche für den medizinischen Fortschritt wirklich unverzichtbar?

FUTURE SCIENCE begleitet führende Wissenschaftler*innen, die an Ersatzmethoden forschen, und beleuchtet eindrucksvoll das Potenzial dieser tierversuchsfreien Technologien. Was verhindert den Durchbruch solcher Verfahren und welche Interessen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stehen einem Paradigmenwechsel entgegen?

Der Film hinterfragt kritisch den heutigen Stellenwert und die Notwendigkeit von Tierversuchen. Welche Auswirkungen hat das Festhalten an Tiermodellen auf den medizinischen Fortschritt und die Entwicklung neuer Therapien? Gleichzeitig zeigt er die Vision einer Zukunft, in der wissenschaftliche Erkenntnisse auf soliden und ethisch vertretbaren Grundlagen beruhen, ohne dass Tiere dafür leiden müssen.

2024 haben wir den ersten Teil unseres Films gedreht. Was als kleines Projekt begann, entwickelte sich schnell zu etwas viel Größerem: Während unserer intensiven Recherchen und Dreharbeiten erkannten wir das immense Potenzial von Forschungsmethoden, die Tierversuche ersetzen können. Dieses wichtige Thema möchten wir nun in einem 90-minütigen Dokumentarfilm einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, um auf die Bedeutung der tierversuchsfreien Forschung aufmerksam zu machen.

Unser Ziel ist es, eine offene Diskussion anzustoßen und zu zeigen, wie entscheidend dieser Wandel für eine zukunftsorientierte Forschung ist. Der Film soll Bewusstsein schaffen und den Weg in eine tierversuchsfreie Zukunft ebnen.

Wir werden FUTURE SCIENCE 2026 in die Kinos bringen und anschließend auf DVD, Blu-ray und als Download veröffentlichen.

Gemeinsam können wir etwas bewegen - für die Wissenschaft, für die Tiere und für unsere Zukunft.

FUTURE SCIENCE richtet sich an alle, die sich für eine ethisch vertretbare, effizientere Wissenschaft und eine Zukunft ohne Tierversuche interessieren. Unser Ziel ist es, Wissenschaftler*innen von morgen zu inspirieren, politische Entscheidungsträger herauszufordern und die Wissenschaft transparenter zu machen. Wir sind überzeugt, dass FUTURE SCIENCE das Potenzial hat, eine breite Debatte über Tierversuche anzustoßen und die Dringlichkeit eines Paradigmenwechsels in der Forschung zu unterstreichen.

Wir sind uns bewusst, dass Tierversuche ein komplexes und umstrittenes Thema sind. Manche Menschen glauben immer noch, dass Tierversuche für den medizinischen Fortschritt notwendig sind, obwohl es zahlreiche Beispiele dafür gibt, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind. 

Moderne tierversuchsfreie Methoden sind effizienter und genauer als Tierversuche und können schneller zu verlässlichen Ergebnissen für uns Menschen führen. Der Film soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die Problematik von Tierversuchen zu schärfen und politische Entscheidungen zu beeinflussen. 

Hagel-Hof Tierrettung

→ Lebenshof Gut Weidensee

→ Land der Tiere

Tätowierte haben häufiger Sex

Quelle: Express Köln vom 19. April 2009, Seite 11

... und noch mehr verrückte Forschungsergebnisse

Köln - In wie viele Teile brechen Spaghetti? Mit welchem Druck kommt Pinguinkot aus diesen lustigen Tierchen? Kann eine Kokosnuss eine Kochsalzlösung-Infusion ersetzen? Es gibt viele Forschungen und Studien, die vor allem eine Frage aufwerfen: Warum erforscht man so etwas? Doch jede Studie hat ihren Sinn. Hört sich die Fragestellung auch noch so kurios an, die Forscher wollen erstn genommen werden. Der Kölner Kriminalbiologe Mark Benecke hat die skurrilsten Forschungen und Studien zusammengetragen. Sein Buch "Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann" (Lübbe-Verlag) ist jetzt im Handel.

Das tätowierte Menschen mehr Sex haben, wurde bereits im Jahr 2000 in den USA belegt. Doch der Grund, weshalb die Menschen mit Tinte unter der Haut sexueller aktiver sind, liegt nicht an den Tattoos selber. "Viel mehr sind Menschen, die sich tätowieren lassen, neuen Anregungen gegenüber offener. Und das wirkt sich auch aufs Sexualverhalten aus", so Benecke. "Anders gesagt, hat Sex nichts mit Tattoos zu tun und Tattoos nichts mit Sex."

Wenn der Pinguin mal muss...

Pinguine gelten allgemein als lustig anzuschauende, possierliche Tierchen. Wieso ein amerikanischer Forscher auf die Idee kam, die Geschwindigkeit und den Druck der Verrichtung ihres Geschäftes zu erforschen, ist nur schwer nachvollziehbar. Fakt ist nach dieser Studie jedenfalls, dass der Pinguinkot den kleinen Körper mit einem deutlich höheren Druck verlässt als der menschliche. In leicht gebeugter Haltung "schießt" der Frackträger seinen Kot mit einer Geschwindigkeit von 7,2 km/h etwa 40 Zentimeter weit - im Laufe der Wochen sternförmig um das eigene Nest herum. Gut, dass es Unterschiede zu Menschen gibt.

Schleimige Schwimm-Studie

Auf den ersten Blick bedarf es eigentlich keiner großen Studie bei der Beantwortung der Frage: Worin schwimmt man schneller - in Wasser oder in Schleim? Wasser ist da die naheliegende Antwort. Denn Forscher der Uni in Minneapolis wollten es genauer wissen und ließen Probanden im unieigenen Schwimmbecken zuerst in Wasser, dann in Guarkernmehl-Schleim schwimmen. Was dabei herauskam, ist ein verblüffendes Ergebnis: Die erzielten Zeiten waren in etwa gleich.

Reicher ohne Verhütungsmittel

Lapdancerinnen (Tänzerinnen, die sich auf dem Gast räkeln) bekommen mehr Trinkgeld, wenn sie keine hormonellen Verhütungsmittel nehmen. Das fanden Forscher der Uni New Mexico heraus. Am meisten verdienten die Probandinnen in den sechs Tagen um ihren Eisprung herum, weil sie dann (wie andere Frauen auch) in ihrem Körpergeruch hormonell bedingt bestimmte Duftstoffe haben, die besonders betörend auf Männer wirken.

Mozart ist gut für junge Karpfen

Im Jahr 2007 kamen Forscher zweier Athener Unis zu dem Schluss: Neugeborene Karpfen, die in ihren ersten zwölf Lebenswochen fast ununterbrochen mit Musik von Mozart beschallt wurden, nahmen stärker zu und hatten weniger Stresssubstanzen im Blut als ihre Artgenossen ohne musikalische Unterhaltung.