Mark nimmt das Gimmick in die Hand: „Ein Morsespiegel, ein Brennglas, eine reißfeste nylonschnur, Verbandpflaster und Traubenzucker…“, nach einer kurzen Pause merkt er auf: „… tatsächlich, unser Sport- und Englischlehrer, Herr Mevenkamp, hat damals gesagt, dass Traubenzucker zum Überleben eine gute Sache ist. Nicht nur, dass man dann auf einmal wieder Energie im Blut und im Körper hat, es reicht schon der Glaube daran.“
Er blättert durch die Zeitschrift. Die Leserpost von damals hat es ihm sofort angetan. Ein Zeitdokument. Er liest einen Leserbrief von damals vor: „In Ausgabe Nr. 340 schrieb ein Junge, dass er die Platte von Mecki Spaghetti einsame klasse findet. Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, wo der Verstand ihrer Leser geblieben ist.“ Mark unterbricht sich mit einem Lachen: „Aha, es wurden kritische Briefe gedruckt.“ Dann liest er gleich noch einen zweiten Leserbrief vor: „Ich bin begeisterter Yps-Leser und glaube, dass Yps noch gelesen wird, wenn die Marsmenschen die Erde bevölkert haben!“
Dann entdeckt der findige Forscher den „echten Zauberer, der aus dem Fernsehen bekannt ist“ und auf der Titelseite der Ausgabe Nr. 219 abgebildet ist. Doch weder Mark noch eine andere Person im Raum können sich an den bekannten Fernsehzauberer erinnern. Allerdings fällt Mark sofort die spannende Geschichte von Harry Houdini ein, einem der bekanntesten Illusionskünstler, die es jemals gab. „Er war befreundet mit Arthur Conan Doyle, der wiederum Wissenschaftler war und Sherlock Holmes erfunden hat. Houdini und Doyle haben sich irgendwann zerstritten, weil Doyle behauptet hat, Houdini sei ein echter Zauberer! Houdini bestand aber darauf, ein Illusionskünstler und kein Zauberer mit übersinnlichen Kräften zu sein. Dann war die Freundschaft kaputt. Total verrückt! Einer der größten Aufklärer, Arthur Conan Doyle wollte an Magie glauben.“
Dann ist der Fall abgeschlossen. Das Ergebnis der Untersuchung braucht Zeit, um seine Wirkung zu entfalten: Alte Yps-Ausgaben aktivieren magische Verbindungen zu Erlebnissen, Erinnerungen und Wissen und lassen diese lebendig werden.
Eine andere Frage an diesem Nachmittag bleibt dafür ungeklärt. Mark will wissen „warum das Yps-Känguru kariert ist. Wurde es auf Karo-Papier gezeichnet? Als Kind habe ich das einfach so hingenommen.“ Die Redakteure können diese Frage nicht beantworten. Vielleicht klären sie diesen Fall bis zur nächsten Woche auf!