"Der Herr der Maden": Forensik mal anders

Quelle: blick.de (dort Lokales - Erzgebirge) vom 7. April 2017

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Benecke begeistert Publikum.

Wissenschaftliche Forensik ist ein breites Feld: einer der bekanntesten Kriminalbiologen in Deutschland ist Dr. Mark Benecke. Der Kölner ist seit über 20 Jahren international auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forensik aktiv. Sein Steckenpferd ist die Entomologie, sprich die Insektenkunde. Das hat Benecke den Namen "Herr der Maden" beschert. Wenn der Kriminalbiologe, wie jetzt im Auer Kulturhaus, aus dem Nähkästchen plaudert, spitzen Leute im Publikum die Ohren.

Der Saal war nahezu ausverkauft. Nicole Schumann hat Mark Benecke nicht zum ersten Mal live erlebt. Die 26-jährige aus Aue meint: "Es ist immer wieder spannend, auf welche Art und Weise Mark Benecke von seiner Arbeit berichtet Es ist einfach interessant zuzuhören." Nicole Schumann verfolgt auch im Fernsehen hin und wieder die Kriminalserien, wo Mark Benecke eine Rolle spielt und sie würde auch zukünftig wieder zum Vortrag gehen, wenn Mark Benecke nach Aue kommt, wie sie selbst sagt.

Das Thema von Mark Benecke war diesmal Kannibalismus und Serienmord. Für viele Menschen kaum vorstellbar, dass es so etwas heutzutage gibt. Nicole Schumann arbeitet in der Psychiatrie und sagt: "Es ist alles möglich." Gerichtsmedizin zu studieren, hätte sich die junge Frau gut vorstellen können. An ihrer Seite saß Giedre Akelyte. Die 31-Jährige aus Schwarzenberg arbeitet ebenfalls in der Psychiatrie.
 

Mit herzlichem Dank an die Redaktion für die Erlaubnis zur Verwendung.